KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5% | 134,75 € |
| 20 | 10% | 127,65 € |
Das Rillenkugellager 6921 (60x110x23 mm) von JTEKT-KOYO ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager aus Wälzlagerstahl für vielseitige Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6921 von JTEKT-KOYO dient der Aufnahme von Radialbelastungen sowie axialen Kräften in beiden Richtungen. Dieses Wälzlager zeichnet sich durch seine kompakte Bauweise mit 60 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite aus. Als einreihiges Kugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verfügt es über einen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (PN bzw. ABEC 1) eignet sich das Lager für standardisierte industrielle Passungen und unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf im Maschinenbau.
In industriellen Konstruktionen kommt das Rillenkugellager 6921 vor allem dann zum Einsatz, wenn ein kompakter radialer Einbauraum im Verhältnis zum Wellendurchmesser erforderlich ist. Durch die symmetrische Laufbahngeometrie nimmt die Konstruktion sowohl radiale Hauptlasten als auch axiale Kräfte auf. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius, wodurch das Lager für gängige Betriebstemperaturen im industriellen Einsatz ausgelegt ist. Die offene Ausführung ermöglicht eine direkte Schmierung über den Ölkreislauf oder Fettraum der Maschine.
Die offene Bauart ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine freie Schmiermittelzirkulation im Lagergehäuse. Dies verringert das Reibmoment im Vergleich zu berührend dichtenden Varianten, erfordert jedoch eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen gegen Schmutzeintrag. Mit normaler Radiallagerluft ist das Lager für übliche Passungsverhältnisse und moderate Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring konzipiert. Bei der Montage empfiehlt sich ein sachgemäßes Fügen auf die 60-mm-Welle, um mechanische Beschädigungen an Laufbahnen und Wälzkörpern zu vermeiden.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 60 mm (Bohrung), einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 23 mm. Diese Abmessungen bestimmen den erforderlichen Sitz auf der Welle sowie im Lagergehäuse.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten in diesem thermischen Bereich ihre Stabilität. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb bleibt die thermische Eignung des verwendeten Schmierstoffs.
Offene Lager besitzen weder Deck- noch Berührungsdichtungen, wodurch die Wälzkörper im Inneren zugänglich bleiben. Diese Bauform erzeugt geringe Reibung und eignet sich für ölgeschmierte Systeme oder Gehäusekonstruktionen mit separater Abdichtung, die das Lager vor Schmutz und Schmiermittelverlust schützt.
Das Produkt wird in der Toleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet) gefertigt. Dies ist die Standardgenauigkeit für Wälzlager im industriellen Einsatz. Sie definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für einen passgenauen Sitz in standardisierten Gehäuse- und Wellenpassungen.
Ein Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand, verhindert gegenseitigen Kontakt und reduziert Reibungsverluste. Stahlblechkäfige bieten eine hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht und vertragen den gesamten spezifizierten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass das Lager nach dem Einbau auf die Welle und in das Gehäuse frei und ohne unerwünschte Verspannung läuft.