KOYO
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Das Rillenkugellager 6812 2RS bietet kompakte Abmessungen von 60x78x10 mm und schützt durch beidseitige Dichtungen vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Das einreihige Rillenkugellager 6812 2RS von JTEKT-KOYO zeichnet sich durch einen besonders schmalen Querschnitt aus. Bei einem Innendurchmesser von 60 mm und einem Außendurchmesser von 78 mm beträgt die Lagerbreite lediglich 10 mm. Aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt, führt der integrierte Stahlblechkäfig die Wälzkörper geordnet durch die Laufbahn. Mit seiner normalen Radiallagerluft lässt sich das Wälzlager flexibel in passende Gehäusekonstruktionen integrieren.
Konstruktionen mit begrenztem radialem und axialem Bauraum profitieren von dieser schmalen Baureihe. Das Rillenkugellager 6812 2RS nimmt primär radiale Kräfte auf, führt Wellen aber auch bei moderaten axialen Belastungen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Vorrichtungs- und Gerätebau mit geringen Wandstärken oder schlanken Gehäusen. Da Außen- und Innenring formstabil aus 100Cr6 gefertigt sind, eignet sich das Lager für industrielle Umgebungen mit Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad.
Die Ausführung mit beidseitig schleifenden Dichtscheiben schirmt das Lagerinnere gegen das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit und Fremdpartikeln ab. Gleichzeitig halten die Dichtlippen das Schmiermittel im Wälzraum, was den betrieblichen Nachschmieraufwand minimiert. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) bietet standardmäßige Passgenauigkeit auf der Welle. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus, wodurch sich der Sitz im Gehäuse gleichmäßig und unkompliziert realisieren lässt.
Die Maße betragen 60 mm Innendurchmesser, 78 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite. Durch dieses Verhältnis von großem Wellendurchmesser zu geringer Wandstärke eignet sich die Bauform speziell für Lagerstellen mit eng bemessenem Bauraum.
Das Kürzel 2RS steht für beidseitig montierte schleifende Dichtscheiben. Diese berührenden Dichtlippen liegen am Innenring an. Sie schützen den Innenraum vor Verunreinigungen und tragen dazu bei, das Schmiermittel im Lagerinneren zu halten.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzende Faktoren sind hierbei der verwendete Standard-Wälzlagerstahl sowie das Material der Dichtscheiben und des Schmierstoffs. Für Anwendungen außerhalb dieses Temperaturfensters sind gesonderte Varianten erforderlich.
Dieses Wälzlager verfügt über normale Radiallagerluft. Diese Standardluft bietet im Betrieb bei gewöhnlichen Passungsverhältnissen und moderaten Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring ein ausgewogenes Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen.
Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Zur Führung und Beabstandung der Kugeln dient ein Käfig aus gepresstem Stahlblech, der geringes Gewicht mit solider Festigkeit vereint.
Das Lager wird in Toleranzklasse P0 gefertigt, was im internationalen Standard der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den regulären Anforderungen an Laufgenauigkeit und Maßhaltigkeit im herkömmlichen Maschinen- und Vorrichtungsbau.