KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 5,00 € | 94,91 € |
| 30 | 10,00 € | 89,91 € |
Das Rillenkugellager 6412 C3 von JTEKT-KOYO mit den Maßen 60x150x35 mm bietet vergrößerte Radiallagerluft für thermisch anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6412 C3 von JTEKT-KOYO nimmt primär radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich die Komponente durch Maßhaltigkeit in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) aus. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der tiefen Laufrille. Das offene Bauteil besitzt keinen Flansch am Außenring und verzichtet auf integrierte Dichtungen, wodurch Schmierstoffe ungehindert an die Laufbahnen gelangen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lager vor allem in industriellen Antrieben sowie schweren Maschinenkonstruktionen. Durch den Außenring von 150 mm nimmt die Lagerung hohe Lasten bei Wellendurchmessern von 60 mm auf. Da das Bauteil beidseitig offen ausgeführt ist, eignet es sich vorrangig für Einbauräume mit externer Gehäuseabdichtung, in denen eine kontinuierliche Ölumlaufschmierung oder gezielte Nachschmierung mit Fett erfolgt.
Die interne Radialluft C3 liegt über dem Standardbereich normaler Lagerausführungen. Dieses zusätzliche Spiel gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn zwischen Welle und Gehäuse Temperaturunterschiede auftreten. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Die erhöhte Lagerluft wirkt einem Verspannen der Wälzkörper bei festeren Passungen auf der Welle entgegen und unterstützt dadurch einen gleichmäßigen Rundlauf unter Betriebstemperatur.
Mit einer Innenbohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 35 mm bietet das Lager solide Querschnitte für hohe Belastungen. Prüfen Sie vor dem Einbau den vorhandenen Bauraum auf der Welle sowie im Lagergehäuse, um Maßabweichungen bei der Montage auszuschließen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte Radialluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist erforderlich, wenn feste Passungen oder betriebsbedingte Erwärmungen den Innenring stärker ausdehnen als den Außenring. Auf diese Weise bleibt das notwendige Betriebsspiel im Lauf erhalten.
Ohne integrierte Dichtscheiben gelangt das Schmiermittel direkt an Kugeln und Käfig. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Maschinengehäuse, beispielsweise durch ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder manuelle Fettgabe. Eine externe Abdichtung des Gehäuses schützt die Laufbahnen vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Zwischen -20 und +150 Grad bleibt das Wälzlager formstabil. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Materialeigenschaften. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dessen Viskosität und thermische Beständigkeit zur jeweiligen Betriebstemperatur der Gesamtanlage passen.
Gemäß Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, die im amerikanischen Raum als ABEC 1 bezeichnet wird, verfügt das Lager über standardisierte Maß- und Rundlaufgenauigkeiten. Diese Genauigkeitsklasse deckt die typischen Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus ab und eignet sich für entsprechende Passungssitze auf Welle und Gehäuse.