KOYO
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Das einreihige Rillenkugellager 6332 C3 von JTEKT-KOYO mit den Maßen 160x340x68 mm nimmt hohe radiale Belastungen bei erhöhter Betriebstemperatur auf.
Das Rillenkugellager 6332 C3 von JTEKT-KOYO ist für Industrieanwendungen mit 160 mm Bohrung, 340 mm Außendurchmesser und 68 mm Breite konzipiert. Als einreihiges Lager nimmt es vorwiegend hohe Radialkräfte auf und stützt die Welle zusätzlich axial in beiden Richtungen ab. Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der Laufrille. Das Lager ist offen konstruiert und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Dieses Großlager kommt vor allem bei stark beanspruchten Wellen zum Einsatz, an denen hohe radiale Kräfte und erhöhte Betriebstemperaturen zusammenkommen. Die Konstruktion eignet sich für Anwendungen, bei denen sich Welle und Lagergehäuse im laufenden Betrieb ungleichmäßig erwärmen. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerstellen im Maschinenbau und in der Antriebstechnik mit kombinierter Beanspruchung. Das offene Lager lässt sich direkt in Gehäuse mit externer Öl- oder Fettschmierung einbinden.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht thermische Dehnungen aus, wenn der Innenring im Betrieb wärmer wird als das umgebende Gehäuse. Zudem kompensiert die Lagerluft ein radiales Einengen durch feste Passungssitze auf der 160-mm-Welle. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, erfordert der Einbau wirksame Gehäusedichtungen gegen Schmutz und Schmiermittelverlust.
Mit einer Bohrung von 160 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm sowie einer Breite von 68 mm deckt das Lager anspruchsvolle Wellendurchmesser ab. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Die Nachsetzzeichen-Kombination C3 definiert eine leicht vergrößerte Radiallagerluft. Sie bietet einen zusätzlichen internen Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen, wenn feste Passungen oder Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse das Lager im laufenden Betrieb radial einengen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der geführte Stahlblechkäfig behalten in dieser Temperaturspanne ihre Formstabilität.
Als offenes Rillenkugellager ermöglicht diese Variante den ungehinderten Schmierstoffaustausch bei externer Schmierung. Im umgebenden Gehäuse sind passende Dichtelemente vorzusehen, damit der Schmierstoff im Lager verbleibt und keine Fremdpartikel eindringen.
Ein einreihiges Lager dieser Bauart nimmt in erster Linie hohe Radiallasten senkrecht zur Welle auf. Die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring übertragen zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen und führen die gelagerte Welle axial.
Ein Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf konstantem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das Käfigmaterial ist für den Betrieb im Temperaturbereich bis +150 Grad ausgelegt.