KOYO
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Das Rillenkugellager 6207 ZCM von JTEKT-KOYO kombiniert 35x72x17 mm Baumaße mit einseitiger Z-Deckscheibe und eingeengter normaler Radiallagerluft für präzise Wellenführungen.
Das Rillenkugellager 6207 ZCM ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 35 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite. Gefertigt nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) verfügt diese Ausführung von JTEKT-KOYO über einen Stahlblechkäfig. Einseitig schützt eine metallische Deckscheibe das Lagerinnere vor groben Partikeln, während die offene Gegenseite Schmierstoff aus dem Gehäuseraum aufnimmt. Das Wälzlager deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ab.
Dieses Rillenkugellager eignet sich für Konstruktionen, die neben hohen Radialkräften auch moderate Axialkräfte in beiden Richtungen aufnehmen müssen. Durch die einseitige Blechabdeckung schützt das Lager die Laufbahn vor Spänen und Fremdkörpern, bleibt jedoch von der Rückseite her für Umlaufschmierung oder Schmierfett aus dem Gehäuseraum zugänglich. Typische Einsatzfelder finden sich in rotierenden Antrieben und Aggregaten mit geschlossener Gehäuseatmosphäre.
Die Nachsetzzeichen CM kennzeichnen eine normale Radiallagerluft mit eingeengtem Toleranzfeld, wie sie insbesondere für Antriebe spezifiziert wird. Diese engere Streuung des radialen Spiels zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen unterstützt einen ruhigen Lauf und verringert Vibrationen im Betrieb. Instandhalter und Konstrukteure wählen diese Variante, wenn Führungsgenauigkeit gefragt ist und thermische Ausdehnungen der Welle innerhalb des üblichen Rahmens bleiben.
Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 17 mm entspricht dieses Lager den Standardmaßen der Baugröße 6207. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, sodass Sie das Wälzlager direkt in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen.
Das Deckblech auf einer Seite fungiert als berührungslose Spaltdichtung. Es schirmt die Wälzkörper und Laufbahnen gegen groben Schmutz sowie Schmutzpartikel von außen ab, ohne zusätzliche Reibung oder Wärmeentwicklung zu erzeugen. Die ungedeckte Seite erlaubt zugleich die Versorgung mit Schmierstoff aus einem geschlossenen Öl- oder Fettraum.
Das Kürzel CM steht für eine normale Lagerluft (CN), deren Toleranzbereich vom Hersteller bewusst eingeengt wurde. Dies reduziert das radiale Spiel auf einen definierten Korridor. Das Ergebnis ist eine gleichmäßigere Lastverteilung und ein reduziertes Laufgeräusch, weshalb dieser Typ häufig in geräuschsensiblen Antrieben verbaut wird.
Dank des Stahlblechkäfigs und der Wälzlagerstahl-Ausführung aus 100Cr6 deckt das Lager einen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ab. Da keine elastischen Kautschukdichtungen verbaut sind, limitiert in der Praxis primär der gewählte Schmierstoff die thermische Belastungsgrenze im Dauerbetrieb.
Sowohl die Innen- und Außenringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Als Wälzkörperführung dient ein Stahlblechkäfig. Dieser Käfigtyp ist leicht, führt die Wälzkörper präzise durch die Laufrille und verträgt auch dynamische Wechselbelastungen bei wechselnden Drehrichtungen.
Nein, dieses Kugellager verfügt über keine Stromisolierung. In Anlagen mit elektrischen Strömen über die Welle, wie etwa bei bestimmten frequenzgesteuerten Motoren, sind bei Bedarf isolierte Lagersitze oder separat isolierte Wälzlager zu prüfen, um Stromdurchgangsschäden an den Laufbahnen zu vermeiden.