KOYO
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Das einreihige Rillenkugellager 6034 C3 von JTEKT-KOYO nimmt mit den Abmessungen 170x260x42 mm radiale sowie axiale Belastungen bei erhöhten Betriebstemperaturen auf.
Das Rillenkugellager 6034 C3 ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Das Lager von JTEKT-KOYO verfügt über einen stabilen Stahlblechkäfig und besteht aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch die Bohrung von 170 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm und eine Baubreite von 42 mm eignet es sich vor allem für größere Industrieachsen und schwere Getriebekonstruktionen. Industrieeinkäufer und Instandhalter schätzen die Kombination aus genormten Abmessungen und solider Materialausführung für anspruchsvolle Montageumgebungen.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen mit hohen Radialkräften und beidseitigen axialen Führungskräften, bei denen thermische Ausdehnungen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Typische Einsatzfelder sind Industrieantriebe und schwere Getriebe. Da die Laufbahnen offen ausgeführt sind, binden Sie das Bauteil direkt in ein extern geschmiertes Gehäusesystem ein. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen trägt dazu bei, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung oder festen Passungssitzen nicht verklemmt. Bei der Montage sollten Sie beachten, dass das Innenring- und Außenringspiel durch das Einpressen auf die 170-mm-Welle abnimmt. Die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 dient dabei der maßhaltigen Austauschbarkeit. Für Nachschmierung und Schutz gegen Schmutz sorgt das umgebende Maschinengehäuse.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 170 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm und eine Baubreite von 42 mm. Durch diese standardisierten Abmessungen eignet es sich als direktes Austauschlager für Wellen mit entsprechendem Lagersitz. Es verfügt über einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Umfangsnut.
Eine C3-Lagerluft bietet im Vergleich zur Normalluft mehr radiales Betriebsspiel. Dies ist von Vorteil, wenn zwischen Welle und Gehäuse Temperaturdifferenzen auftreten oder feste Passungen gewählt werden. Das vergrößerte Spiel gleicht die thermische Ausdehnung der Bauteile aus und beugt inneren Verspannungen während des Betriebs vor.
Als offenes Lager verfügt diese Ausführung über keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Die Wälzkörper und Laufbahnen sind frei zugänglich, was eine flexible Schmierung mit Öl oder Fett über das Maschinengehäuse ermöglicht. Bei der Konstruktion müssen Sie auf externe Gehäusedichtungen achten, um den Eintrag von Schmutzpartikeln zu begrenzen.
Das Wälzlager deckt einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Ringe und Wälzkörper bestehen aus temperaturbeständigem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, kombiniert mit einem robusten Stahlblechkäfig. Für den sicheren Betrieb oberhalb normaler Raumtemperaturen ist ein Schmierstoff zu wählen, der für diese thermischen Bedingungen freigegeben ist.
Einreihige Rillenkugellager nehmen vorrangig radiale Kräfte auf, eignen sich bauartbedingt aber auch für axiale Lasten in beiden Richtungen. Die tiefen Laufrillen in den massiven Lagerringen führen die Kugeln stabil unter Last. Bei kombinierten Lasten arbeitet das Bauteil durch den zentrischen Sitz mit hoher Laufruhe.
Die Einstufung in Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau ab und unterstützt eine passgenaue Montage auf entsprechend bearbeiteten Wellen.