6312 Rillenkugellager von SNR
6312 Rillenkugellager von SNR

SNR

Rillenkugellager SNR 6312

Technische Daten
 
Innendurchmesser
60 mm
Außendurchmesser
130 mm
Breite
31 mm
Kugelreihen
einreihiges Lager
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
1,637 kg
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Rillenkugellager SNR 6312
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Rillenkugellager SNR 6312

Das Rillenkugellager 6312 von SNR ist ein einreihiges Wälzlager mit den Maßen 60x130x31 mm für thermische Bedingungen von -20 bis +150 Grad.

Das Rillenkugellager 6312 von SNR fungiert als vielseitiges Wälzlager für Industrie und Werkstatt. Dieses einreihige Lager nimmt vornehmlich radiale Kräfte auf und stützt zusätzlich axiale Belastungen in beide Richtungen ab. Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 31 mm passt die Konstruktion in genormte Gehäuse. Der Einsatz erfolgt sowohl in der industriellen Erstausrüstung als auch bei der Instandsetzung mechanischer Baugruppen.

Welche Belastungen nimmt das Rillenkugellager 6312 im Betrieb auf?

Das Lager führt rotierende Wellen und stützt primär radiale Kräfte ab. Durch die tiefe Rillengeometrie lassen sich gleichzeitig axiale Belastungen in beiden Richtungen aufnehmen. Diese Eigenschaft macht die Bauform universell einsetzbar für unterschiedlichste Wellenlagerungen mit kombinierten Kraftrichtungen im industriellen Umfeld.

Als offenes Wälzlager ohne eigene Dichtelemente ist die Konstruktion für Einbaustellen mit externer Gehäuseabdichtung vorgesehen. Die Gehäusedichtung schützt den Innenraum vor eindringenden Verunreinigungen und sorgt dafür, dass das zugeführte Schmiermittel an den Kontaktzonen verbleibt.

Welche Rolle spielt der Temperaturbereich beim Rillenkugellager 6312?

Mit einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad deckt das Lager thermisch anspruchsvolle Einsatzbereiche ab. Die geometrische Formstabilität von Außenring, Innenring und Wälzkörpern bleibt innerhalb dieser Betriebsgrenzen gewahrt. Für einen reibungsarmen Lauf empfiehlt sich ein Schmierstoff, dessen Viskosität auf dieses Temperaturfenster abgestimmt ist.

Neben den thermischen Einsatzgrenzen sind die genauen Einbaumaße entscheidend. Vor der Montage empfiehlt sich der Abgleich der Wellen- und Gehäusesitze mit der Bohrung von 60 mm, dem Außendurchmesser von 130 mm sowie der Baubreite von 31 mm.

Welche Maße hat das Rillenkugellager 6312?

Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Einbaubreite von 31 mm folgt das Lager standardisierten Abmessungen. Diese Geometrie ermöglicht den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen sowie in abgestimmten Gehäusen. Ein vorheriger Abgleich mit den Konstruktionsunterlagen stellt sicher, dass die Anschlussteile exakt zur Lagergröße passen.

Für welche Temperaturen eignet sich das Rillenkugellager 6312?

Für den Einsatz steht eine thermische Spanne von -20 bis +150 Grad zur Verfügung. Innerhalb dieser Grenzen behalten Ringe und Wälzkörper ihre Formstabilität. Für den kontinuierlichen Betrieb empfiehlt es sich, die Schmierstoffauswahl hinsichtlich Grundölviskosität und Konsistenz an die jeweils vorherrschenden Betriebstemperaturen anzupassen.

Welche Belastungen nimmt ein einreihiges Rillenkugellager auf?

In erster Linie stützt das Lager radiale Kräfte ab, die senkrecht zur Drehachse wirken. Dank der tief eingearbeiteten Laufrillen können jedoch auch axiale Lasten in beide Richtungen gleichzeitig aufgenommen werden. Diese Kombination ermöglicht eine stabile Wellenführung bei kombinierten Kraftkomponenten.

Woran erkennt man die Bauform des Lagers 6312?

Die Ziffernkombination 6312 kennzeichnet die Maßreihe 63, während die Kennzahl 12 multipliziert mit 5 den Bohrungsdurchmesser von 60 mm angibt. Die Ausführung ohne Nachsetzzeichen für Dichtungen weist auf ein offenes Lager hin, das Schmierstoff und Dichtfunktion über das umgebende Gehäuse erhält.

Wie wird das Rillenkugellager 6312 geschmiert?

Da dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, bringen Anwender den Schmierstoff bei der Montage oder über das Gehäuse ein. Je nach Betriebsbedingungen und Drehzahl eignet sich eine Schmierung mit Schmierfett oder Schmieröl. Regelmäßiges Nachschmieren trägt dazu bei, den Verschleiß der Wälzkörper zu minimieren.

Worauf ist bei der Montage dieses Wälzlagers zu achten?

Bei der Montage dürfen die Einpresskräfte nicht über die Wälzkörper übertragen werden. Fügen Sie den Innenring mit Druck auf den Innenring und den Außenring mit Druck auf den Außenring ein. Eine gleichmäßige Kraftverteilung verhindert Beschädigungen an den Laufbahnen und unterstützt die vorgesehene Betriebsdauer.

NTN Wälzlager (Deutschland) GmbH
Max-Planck-Str. 23, 40699 Erkrath, Germany
contact@ntn-snr.com, https://waelzlagerwissen.de/impressum/

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