FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 24,85 € | 472,19 € |
| 3 | 49,69 € | 447,35 € |
Rillenkugellager 6320 -MA-C4 von FAG mit 100 mm Bohrung, Messing-Massivkäfig und vergrößerter C4-Lagerluft für anspruchsvolle thermische und mechanische Betriebsbedingungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6320 -MA-C4 von FAG ist als offenes Wälzlager für die Aufnahme hoher radialer Kräfte sowie axialer Lasten in beiden Richtungen ausgelegt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, weist die Komponente eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Breite von 47 mm auf. Das Zusammenspiel aus massiver Käfigführung und vergrößerter Lagerluft macht diese Ausführung zur passenden Lösung für schwere Maschinenwellen im industriellen Dauerbetrieb.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Baugröße vor allem bei hohen mechanischen Belastungen und erhöhten Betriebstemperaturen. Durch den Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad eignet sich das Lager für Umgebungen mit ausgeprägter Wärmeentwicklung. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Flansch oder Nut am Außenring handelt, lässt sich das Bauteil direkt in geschmierte Öl- oder Fettkreisläufe innerhalb geschlossener Maschinengehäuse einbinden.
Das Nachsetzzeichen MA kennzeichnet einen außenbordgeführten Messing-Massivkäfig, der die Wälzkörper auch bei Vibrationen und hohen Fliehkräften stabil führt. Die Lagerluftklasse C4 bedeutet eine stark erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum verhindert ein Verspannen der Wälzkörper, wenn feste Passungen auf der Welle sitzen oder im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Das Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Gesamtbreite von 47 mm. Beide Ringe sowie die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dank der genormten Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 passt das Lager in standardisierte Gehäuse und auf entsprechend tolerierte Wellensitze.
Die Kennzeichnung MA steht für einen massiven Käfig aus Messing, der am Außenring geführt wird. Diese Außenbordführung stabilisiert die Wälzkörperführung auch bei wechselnden Drehzahlen und mechanischen Stößen. Der Werkstoff Messing reduziert zudem das Reibungsverhalten bei Mangelschmierung und bietet hohe Festigkeit gegenüber Standardkäfigen aus gepresstem Stahlblech.
Eine stark erhöhte Radiallagerluft nach C4 gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus. Erwärmt sich die Welle während des Betriebs stärker als das Gehäuse, dehnt sich der Innenring aus und verringert das Radialspiel. Das C4-Radialspiel trägt dazu bei, dass die Wälzkörper auch unter thermischer Last frei abrollen und das Lager nicht blockiert.
Als offenes Lager besitzt die Ausführung 6320 -MA-C4 keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das Schmiermittel wird über die Gehäusekonstruktion zugeführt, beispielsweise durch eine kontinuierliche Ölumlaufschmierung oder eine gezielte Fettfüllung im Lagerraum. Eine externe Gehäuseabdichtung ist zwingend erforderlich, um den Austritt von Schmierstoff und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Sowohl die Stahlkomponenten als auch der Messingkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für den dauerhaften Betrieb muss der gewählte Schmierstoff auf den jeweiligen Arbeitspunkt innerhalb dieser Temperaturgrenzen abgestimmt sein.
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