SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 61844 MA/C3 von SKF verbindet einen großen Wellendurchmesser von 220 mm mit einem schmalen Querschnitt für platzsparende Konstruktionen.
Beim Rillenkugellager 61844 MA/C3 handelt es sich um ein einreihiges Radialkugellager der schmalen Baureihe 618. Das Lager stammt von SKF und nimmt primär radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, weist das Bauteil eine Bohrung von 220 mm bei einem Außendurchmesser von 270 mm und einer schmalen Breite von 24 mm auf. Durch diesen geringen Querschnitt lassen sich Einbauraum und Gewicht im Gesamtsystem einsparen.
Konstrukteure greifen bevorzugt zu diesem Bauteil, wenn Hohlwellen oder große Achsdurchmesser bei gleichzeitig eng begrenztem radialem Bauraum vorliegen. Typische Einsatzfelder finden sich bei Lagerungen mit großem Wellendurchmesser und geringem radialen Platzangebot im allgemeinen Maschinenbau. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert die Konstruktion eine externe Gehäuseabdichtung sowie eine Schmierstoffzufuhr über Öl oder Schmierfett.
Die Ausführung MA kennzeichnet einen massiven, außenbordgeführten Messingkäfig. Diese Führung am Außenring verleiht dem Wälzkörpersatz eine hohe Stabilität bei anspruchsvollen Drehzahlen und raschen Beschleunigungsvorgängen. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen oder Verengungen durch feste Passsitze aus. Das Wälzlager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab und entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Mit einem Innendurchmesser von 220 mm, einem Außendurchmesser von 270 mm und einer Breite von 24 mm gehört dieses einreihige Lager zu den schmalen Baureihen. Diese Geometrie ermöglicht kompakte Konstruktionen auf großen Wellen bei gleichzeitig geringem radialem Bauraumbedarf.
Das Nachsetzzeichen MA steht für einen massiven Messingkäfig, der am Außenring geführt wird. Durch die Führung am Außenbord erhält der Wälzkörpersatz eine hohe Führungskonstanz, die sich insbesondere bei wechselnden Drehzahlen, Vibrationen oder höheren Stoßbelastungen auszahlt.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine gegenüber der Normalausführung vergrößerte Radiallagerluft. Bei Wellendurchmessern von 220 mm können Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring oder feste Passsitze das Lagerspiel verringern. Die C3-Lagerluft beugt unzulässigen Verspannungen vor und trägt zu einem freien Lauf bei.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtscheiben und ohne Schmierstofffüllung ausgeführt ist, erfolgt die Versorgung über die umgebende Konstruktion. Abhängig von den Einsatzbedingungen eignen sich dafür eine kontinuierliche Ölumlauf- bzw. Ölbadschmierung oder eine Nachschmierung mit passendem Schmierfett über das Gehäuse.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Messingkäfig sind auf dieses Einsatzfenster abgestimmt. Für den reibungslosen Betrieb muss auch das gewählte Schmiermittel für den entsprechenden thermischen Bereich freigegeben sein.
Das Bauteil wird in der Normaltoleranzklasse P0 (auch PN oder ABEC 1 genannt) hergestellt. Diese Klasse regelt die zulässigen Grenzabweichungen der Hauptmaße sowie die Rundlaufgenauigkeit nach Standardnormen und genügt den üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau.
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