6311 -C-M-C3 Rillenkugellager von FAG
6311 -C-M-C3 Rillenkugellager von FAG

FAG

Rillenkugellager FAG 6311 -C-M-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
55 mm
Außendurchmesser
120 mm
Breite
29 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
1,6 kg
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Rillenkugellager FAG 6311 -C-M-C3
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Rillenkugellager FAG 6311 -C-M-C3

Das Rillenkugellager 6311 -C-M-C3 von FAG bietet mit 55x120x29 mm, Messingkäfig und erhöhter Lagerluft zuverlässige Laufeigenschaften in anspruchsvollen Industrieumgebungen.

Das Rillenkugellager 6311 -C-M-C3 von FAG ist ein einreihiges, offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und 29 mm Breite. Die Konstruktion nimmt sowohl radiale als auch axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben ermöglicht dieses Lager eine direkte Schmierung über den betrieblichen Schmierkreislauf und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6311 -C-M-C3?

Dieses Wälzlager ist für Lagerungsstellen ausgelegt, bei denen thermische Einflüsse oder erhöhte Drehzahlen auftreten. Die offene Bauart setzt eine geschützte Einbauumgebung mit externer Abdichtung im Gehäuse voraus. In Kombination mit Öl- oder Fettschmierung erlaubt das offene Design eine ungehinderte Schmierstoffzirkulation. Konstrukteure nutzen die Baugröße 6311 gezielt dort, wo Wellen mit 55 mm Durchmesser sicher geführt werden müssen.

Welche Merkmale zeichnen Messingkäfig und C3-Lagerluft aus?

Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise und zeichnet sich durch hohe Festigkeit bei Schwingungen oder Beschleunigungen aus. Ergänzend dazu gleicht die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 die betriebsbedingte Wärmedehnung aus, wenn sich Welle und Lagerringe im laufenden Betrieb erwärmen. Mit der Toleranzklasse P6 (ABEC 3) bietet die Ausführung engere Fertigungstoleranzen bezüglich Maß- und Laufgenauigkeit, was der Laufruhe der Welle zugutekommt.

Welche Maße weist das Rillenkugellager 6311 -C-M-C3 auf?

Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 29 mm. Diese Abmessungen entsprechen der Baureihe 6311. Wegen der offenen Ausführung ohne Flansch oder Ringnut am Außenring lässt es sich bündig in passende Gehäusebohrungen einsetzen.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen C3 bei diesem Lager?

Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalspielklasse. Dieses vergrößerte Spiel dient dazu, betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring sowie Aufweitungen durch Passungssitze aufzufangen, damit der leichte Lauf auch unter thermischer Beanspruchung erhalten bleibt.

Warum ist im Rillenkugellager 6311 -C-M-C3 ein Messingkäfig verbaut?

Ein Messingkäfig, gekennzeichnet durch das Nachsetzzeichen M, bietet eine hohe mechanische Stabilität bei Schwingungen oder Stoßbelastungen. Das Material zeichnet sich durch gute Gleiteigenschaften aus und empfiehlt sich für anspruchsvolle Betriebsbedingungen mit dynamischen Beanspruchungen.

Welche Bedeutung hat die Toleranzklasse P6?

Die Einstufung in die Toleranzklasse P6, vergleichbar mit ABEC 3, definiert engere Toleranzgrenzen hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit gegenüber der Normaltoleranz. Dies ermöglicht eine präzisere Führung der Welle und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf bei höheren Drehzahlen.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager ausgelegt?

Das Rillenkugellager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad freigegeben. Da es ohne elastomere Berührungsdichtungen ausgeführt ist und über einen metallischen Messingkäfig verfügt, wird die thermische Belastbarkeit im Wesentlichen durch die Maßstabilität des Wälzlagerstahls sowie das verwendete Schmiermittel bestimmt.

Wie muss ein offenes Wälzlager geschmiert und abgedichtet werden?

Da dieses Modell ab Werk keine Dichtscheiben besitzt, erfolgt die Schmiermittelversorgung über Fett oder Öl bei der Montage sowie über externe Schmiersysteme. Gehäuseseitige Dichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthe dienen dazu, Schmutzeintrag und Schmierstoffaustritt entgegenzuwirken.

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