NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,00 € | 19,04 € |
| 25 | 2,00 € | 18,04 € |
| 50 | 3,00 € | 17,04 € |
Das Rillenkugellager 6310 von NKE Steyr eignet sich für rotierende Wellen mit 50 mm Durchmesser im klassischen Industrie- und Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 6310 ist ein vielseitig einsetzbares Wälzlager für den allgemeinen Maschinenbau, Antriebe und Instandhaltungsaufgaben. Dieses einreihige Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform ohne schleifende Dichtscheiben ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffzutritt direkt aus dem Gehäuseinneren. Mit den Hauptabmessungen von 50 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite entspricht das Bauteil genormten Abmessungen für standardisierte Einbaustellen.
Konstrukteure und Instandhalter verwenden das Rillenkugellager 6310 vor allem bei Wellenlagerungen mit kombinierten Lasten im stationären sowie mobilen Anlagenbau. Da das Bauteil offen ausgeführt ist, eignet es sich für Einbauumgebungen mit übergeordneter Gehäuseabdichtung und externer Öl- oder Fettschmierung. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Kugeln gleichmäßig auf Abstand und widersteht den typischen mechanischen Beanspruchungen im Dauerbetrieb. Bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad deckt das Lager thermisch breite industrielle Anforderungen ab.
Die Ausführung ohne berührende Dichtungen erzeugt geringe Reibungsverluste und begünstigt einen leichten Lauf bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten. Die Bauform empfiehlt sich, wenn der Schmierstoff im System zirkuliert oder regelmäßige Schmierintervalle vorgesehen sind. Die normale Radiallagerluft unterstützt bei standardmäßigen Passungsverhältnissen und geringen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring eine ausgeglichene Lastverteilung. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) bietet eine verlässliche Maßhaltigkeit für den problemlosen Austausch im Reparaturfall.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 27 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt und besitzt weder Flansch noch Nut, was den direkten Einbau in glatte Gehäusebohrungen ermöglicht.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtungen. Diese Konstruktion reduziert den Reibungswiderstand und erlaubt den freien Zutritt von Schmieröl oder Schmierfett aus dem Gehäuse. Für einen reibungslosen Betrieb sind saubere Einsatzbedingungen oder externe Dichtungen an Gehäuse und Welle erforderlich.
Normale Radiallagerluft (CN) beschreibt das definierte Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen vor dem Einbau. Diese Abstimmung ist auf herkömmliche Passungen und Standardbetriebsbedingungen ausgelegt, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Festigkeit aufweist. Zur Führung der rollenden Elemente dient ein Käfig aus gepresstem Stahlblech, der den Schmierstoff ungehindert an die Kontaktflächen gelangen lässt.
Der zulässige Temperaturbereich für das Bauteil liegt zwischen -20 und +150 Grad. Innerhalb dieser Grenzen bleiben Formstabilität und Materialeigenschaften der Stahlkomponenten erhalten. Bei der praktischen Auslegung muss stets auch die Temperaturbeständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs beachtet werden.
Als radiales Wälzlager nimmt die Konstruktion primär Radialkräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Aufgrund der tiefen Laufrillen in Innen- und Außenring überträgt das Bauteil zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen, sofern diese im moderaten Bereich bleiben.
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