FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,60 € | 68,32 € |
| 30 | 7,19 € | 64,73 € |
Das Rillenkugellager 61819 von FAG bietet mit seinen Maßen 95x120x13 mm eine schmale Bauform für radiale Tragfähigkeit bei beengtem Bauraum.
Das Rillenkugellager 61819 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 95 mm und einem Außendurchmesser von 120 mm. Bei einer Breite von lediglich 13 mm gehört dieses Modell zu den besonders schmal bauenden Lagern. Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und eignet sich durch die geringe Querschnittshöhe für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Ein Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand.
Konstrukteure und Instandhalter greifen auf dieses Lager zurück, wenn große Wellendurchmesser bei gleichzeitig kompaktem Außenumfeld gelagert werden müssen. Das Lager wird vor allem dort verbaut, wo radiale Kräfte bei kontinuierlicher Drehbewegung wirken und das Gehäuse wenig Raum für breitere Standardlager bietet. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie im Vorrichtungsbau. Durch die offene Konstruktion lässt sich das Bauteil flexibel in bestehende zentrale Öl- oder Fettschmiersysteme der Anlage integrieren.
Da das Rillenkugellager 61819 als offenes Lager ausgeführt ist, verfügt es über keine integrierten Dichtscheiben. Bei der Einbindung in die Baugruppe müssen externe Dichtungen das Lager vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust schützen. Das Lager besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Achten Sie auf eine saubere Montageumgebung, damit keine Fremdkörper zwischen Laufbahnen und Wälzkörper gelangen.
Mit einem Innendurchmesser von 95 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer schmalen Breite von 13 mm besitzt das Bauteil kompakte Abmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und weist weder Flansch noch Nut auf. Durch dieses Verhältnis von großem Wellendurchmesser zu geringer Wandstärke beansprucht die Lagerung wenig radialen Bauraum.
Bei einer offenen Bauform fehlen integrierte Dichtungen oder Deckscheiben an den Stirnseiten. Die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig liegen frei zugänglich. Dies ermöglicht eine direkte Versorgung über die maschinenseitige Schmierstoffzufuhr, erfordert jedoch eine saubere Einbauumgebung sowie externe Gehäusedichtungen gegen Staub, Feuchtigkeit und Schmutzpartikel.
Dieses Modell von FAG ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für den dauerhaften Betrieb muss der gewählte Schmierstoff ebenfalls für die jeweilige Einsatztemperatur der Anwendung freigegeben sein.
Das Bauteil ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Standard-Lagerluft entspricht dem werksseitigen Richtwert für herkömmliche Einbausituationen ohne extreme thermische Ausdehnungen oder starke Passungsübermaße. Sie sorgt unter normalen Betriebsbedingungen für einen ausgewogenen Lauf zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern.
Die Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Formabweichungen des Wälzlagers. Sie deckt die Anforderungen des klassischen Maschinen- und Anlagenbaus an Maßhaltigkeit und Rundlauf vollständig ab, ohne dass Sonderpassungen für Spezialanwendungen erforderlich sind.
In diesem Lager führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper in ihren Bahnen. Blechkäfige bieten eine gute Festigkeit bei geringem Eigengewicht und halten die Kugeln gleichmäßig auf Abstand. Sie eignen sich für Standard-Schmierstoffe und vertragen Betriebstemperaturen innerhalb des zulässigen Bereichs problemlos.
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