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Das Rillenkugellager 6018 -NR von NKE Steyr bietet mit 90 mm Bohrung und integriertem Sprengring eine formschlüssige axiale Fixierung im Gehäuse.
Das Rillenkugellager 6018 -NR von NKE Steyr verbindet radiale Tragfähigkeit mit einer praktischen Befestigungslösung für kompakte Konstruktionen. Als offenes, einreihiges Lager nimmt es radiale Kräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dank der offenen Bauform eignet sich dieses Wälzlager vor allem für Baugruppen mit vorhandener Schmierstoffversorgung.
Kompakte Lagerstellen im Maschinen- und Getriebebau nutzen diese Ausführung vor allem bei eng begrenztem axialem Bauraum. Durch die Ringnut samt vormontiertem Sprengring im Außenring entfallen aufwendige Gehäuseschultern, sodass sich Gehäusebohrungen durchgehend zylindrisch fertigen lassen.
Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsanordnungen, die eine definierte axiale Fixierung ohne zusätzliche Gehäusedeckel erfordern. Hierbei hält der Sprengring die Lagereinheit formschlüssig im Gehäuse. Die offene Konstruktion ermöglicht zudem den direkten Schmierstoffaustausch mit dem umgebenden Schmieröl im Gehäuseinnenraum.
Bei der Auslegung der Lagerstelle stimmen Sie den Gehäusesitz genau auf die Position des Sprengrings ab. Der Ring legt sich an der Gehäusestirnfläche oder in einer Gehäusenut an und übernimmt die axiale Festlegung des Lagers.
Weil offene Laufbahnen vorliegen, halten externe Dichtungen am Gehäuse Schmutz und Feuchtigkeit fern. Die normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 entsprechen gängigen Normpassungen für zylindrische Wellensitze. Vor der Inbetriebnahme versorgen Sie das Lager je nach Anwendung mit passendem Schmierfett oder binden es an einen bestehenden Ölkreislauf an.
Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 149,7 mm sowie einer Breite von 24 mm entspricht dieses einreihige Radiallager genormten Standardmaßen. Der Außenring besitzt eine eingestochene Ringnut samt Sprengring. Diese Bauform nimmt vorrangig Radiallasten auf und ermöglicht eine platzsparende Konstruktion im Gehäuse.
Der Sprengring dient der einfachen axialen Positionierung im Lagergehäuse. Konstrukteure nutzen diese Bauform, um auf Gehäuseabsätze oder separate Sicherungsringe zu verzichten. Die Welle erhält eine definierte axiale Führung, während der Sprengring den Außenring formschlüssig festhält, was die axiale Baulänge der gesamten Baugruppe verringert.
Die Einstufung P0, vergleichbar mit ABEC 1 oder Normaltoleranz, kennzeichnet die reguläre Fertigungsgenauigkeit für Maß- und Laufparameter. Lager dieser Toleranzstufe decken Standardanforderungen im klassischen Maschinenbau ab. Sie bieten eine praxiserprobte Laufruhe bei üblichen Drehzahlen und normalen Passungsverhältnissen auf Welle und Gehäuse.
Da keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben vorhanden sind, wählen Sie Schmierfett oder Schmieröl passend zur Gesamtanlage. Offene Lager erlauben den Betrieb im durchströmten Ölbad oder die regelmäßige Nachschmierung über Schmiernippel. Um Schmierstoffverlust zu vermeiden, sind gehäuseseitige Dichtungen einzuplanen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind für dieses thermische Fenster ausgelegt. Im praktischen Einsatz bestimmt vor allem die thermische Belastbarkeit des gewählten Schmiermittels die tatsächlich nutzbaren Temperaturgrenzen.
Der Käfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Die gestanzte Stahlblechausführung verbindet geringes Eigengewicht mit hoher Stabilität gegenüber Vibrationen. Das Material ist für Dauertemperaturen bis +150 Grad ausgelegt und reagiert unempfindlich auf mineralische oder synthetische Schmieröle.
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