SKF
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Das einreihige Rillenkugellager 63008 -2RS1/HT von SKF (40x68x21 mm) kombiniert beidseitige Schleifdichtungen mit speziellem Sonderfett für Betriebstemperaturen von +60 bis +120 °C.
Das Rillenkugellager 63008 -2RS1/HT ist ein einreihiges Radialkugellager von SKF aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Maßen 40 mm Innen- und 68 mm Außendurchmesser sowie einer Breite von 21 mm. Die Konstruktion verfügt über einen stabilen Stahlblechkäfig und entspricht der normalen Radiallagerluft sowie der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Dank der werksseitigen Füllung mit Sonderfett eignet sich dieses Wälzlager für anspruchsvolle thermische Bedingungen zwischen +60 und +120 Grad Celsius. Die beidseitig schleifenden Dichtungen schützen die Laufbahnen vor Partikeln.
Dieses Wälzlager dient primär der Aufnahme radialer Kräfte sowie moderater axialer Belastungen in beiden Richtungen. Der Einbau empfiehlt sich vor allem an Lagerstellen, an denen erhöhte Betriebstemperaturen zwischen +60 und +120 Grad Celsius auftreten und die Schmierstoffstabilität gefordert ist. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit kontinuierlicher thermischer Beanspruchung. Durch den Außenring ohne Flansch oder Ringnut fügt sich das Bauteil präzise in zylindrische Gehäusebohrungen ein, während das Sonderfett den zuverlässigen Lauf unterstützt.
Die Nachsetzkennzeichnung 2RS1 steht für beidseitig integrierte schleifende Dichtscheiben. Diese Dichtungen liegen an der Innenringschulter an und halten Schmutz sowie Feuchtigkeit ab, während das enthaltene Sonderfett im Lagerraum gehalten wird. Im Vergleich zu offenen Lagern reduziert die geschlossene Bauweise den Nachschmieraufwand im laufenden Betrieb. Konstruktiv ist zu berücksichtigen, dass sich die normale Lagerluft bei Erwärmung betriebsbedingt verringern kann. Mit dem definierten Bereich von +60 bis +120 Grad eignet sich die Ausführung gezielt für wärmeübertragende Wellenlagerungen.
Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm und einer Baubreite von 21 mm entspricht das Bauteil den metrischen Standardabmessungen. Bei der Montage in zylindrische Gehäusebohrungen ist zu berücksichtigen, dass der Außenring glatt ausgeführt ist und weder Flansch noch Ringnut aufweist.
Das Nachsetzzeichen 2RS1 kennzeichnet beidseitig angebrachte schleifende Dichtscheiben. Die Dichtlippen laufen auf dem Innenring an und dichten den Wälzkörperraum gegen eindringenden Staub sowie Spritzwasser ab. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, das Schmierfett im Inneren zu halten und den Wartungsaufwand zu minimieren.
Die Kennzeichnung HT weist auf eine werkseitige Befüllung mit speziellem Heißlagerfett hin. Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers reicht von +60 bis +120 Grad Celsius. Das Schmiermittel ist darauf ausgelegt, innerhalb dieses thermischen Fensters seine Konsistenz zu bewahren, ohne frühzeitig zu verharzen oder auszulaufen.
Die Fertigung erfolgt mit normaler Radiallagerluft (Normalluft CN). Dieser Wert beschreibt das radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unbelasteten Zustand vor dem Einbau. Da sich das Lager im Betrieb erwärmt, verringert sich dieses Spiel; die Auslegung ist für übliche Passungsverhältnisse vorgesehen.
Sowohl Innen- und Außenring als auch die Kugeln bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Formstabilität und Festigkeit aus. Der Führungskäfig ist als Stahlblechkäfig ausgeführt, welcher die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand hält und mechanische Führungsarbeit leistet.
Gefertigt wird das Lager nach der Toleranzklasse P0/PN, was im US-amerikanischen Klassifizierungssystem dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Norm legt die zulässigen Abweichungen für Maß- und Rundlaufgenauigkeit fest und bedient die Anforderungen regulärer Industrieanwendungen im Maschinenbau.
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