NKE
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| 5 | 20,00 € | 180,00 € |
Das Rillenkugellager MJ2.3/4 von NKE Steyr ist ein offenes einreihiges Wälzlager mit den Abmessungen 69,85 x 158,75 x 34,92 mm.
Das einreihige Rillenkugellager MJ2.3/4 von NKE Steyr nimmt radiale Belastungen sowie Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) besitzt dieses Wälzlager mit 69,85 mm Bohrungsdurchmesser eine normale Radiallagerluft sowie einen stabilen Stahlblechkäfig. Durch die beidseitig offene Ausführung ohne Dichtscheiben lässt sich das Lager direkt in bestehende Öl- oder Fettkreisläufe einbinden. Es eignet sich für zöllig ausgelegte Wellensitze im allgemeinen Maschinenbau.
Konstruktionen mit zölligen Wellenmaßen nutzen das Rillenkugellager MJ2.3/4 in Getriebestufen und Antriebswellen mit kombinierten Belastungen. Dank der Fertigung in Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 läuft das Lager maßhaltig im Betrieb. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad gestattet den Einsatz in thermisch beanspruchten Industrieumgebungen. Die Bauform ohne Flansch oder Ringnut am Außenring erlaubt den Einbau in zylindrisch durchgehende Gehäusebohrungen.
Die offene Bauart des MJ2.3/4 verzichtet auf integrierte Dichtungen, wodurch kein zusätzliches Reibungsmoment an Dichtlippen entsteht. Das Schmiermittel gelangt direkt an die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl, weshalb eine externe Gehäuseabdichtung vor Verunreinigungen schützen sollte. Die werkseitige Einstufung in normale Radiallagerluft ist auf übliche Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse ausgelegt. Die Hauptabmessungen betragen 69,85 mm Bohrungsdurchmesser und 158,75 mm Außendurchmesser.
Die Abmessungen betragen 69,85 mm für den Bohrungsdurchmesser, 158,75 mm für den Außendurchmesser und 34,92 mm in der Baubreite. Diese Maße entsprechen der zölligen Baureihe MJ und erfordern die exakte Abstimmung mit dem jeweiligen Lagersitz an Welle und Gehäuse.
Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), während der Käfig aus Stahlblech gefertigt ist. Dieser Werkstoff bietet Formstabilität sowie mechanische Belastbarkeit über den gesamten spezifizierten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ausgeführt, ermöglicht das offene Lager eine direkte Zufuhr von Schmierstoffen aus dem System. Gleichzeitig verlangt diese Konstruktion eine externe Abdichtung des Gehäuses, um das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit in die Laufbahnen zu verhindern.
Die normale Radiallagerluft definiert das herstellerseitig vorgesehene Betriebsspiel im nicht montierten Zustand. Sie dient dazu, Passungsübermaße beim Aufpressen sowie wärmebedingte Ausdehnungen im laufenden Betrieb auszugleichen, ohne ein Verklemmen der Wälzkörper zu verursachen.
Ausgelegt ist das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Da Stahlblechkäfig und Wälzlagerstahl diese thermischen Bedingungen abdecken, bestimmt in der Praxis vor allem das verwendete Schmiermittel die tatsächlich zulässige Dauerbetriebstemperatur.
Gefertigt ist das Lager nach Toleranzklasse P0/PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den üblichen Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau und bei industriellen Antrieben, wodurch Sonderanfertigungen entfallen.
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