FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 17,71 € | 336,33 € |
| 5 | 35,40 € | 318,64 € |
Das Rillenkugellager 6228 -C4 von FAG ist mit 140x250x42 mm und stark erhöhter Radiallagerluft für den Betrieb bei thermischen Belastungen ausgelegt.
Beim Rillenkugellager 6228 -C4 handelt es sich um ein offenes, einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig. Gefertigt in der Normaltoleranz (P0/PN bzw. ABEC 1), nimmt diese Bauform vorrangig radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Da keine integrierten Dichtscheiben verbaut sind, eignet sich das Lager für Konstruktionen mit externer Abdichtung und Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett.
Lagerungen mit hoher Betriebswärme stellen besondere thermische und mechanische Anforderungen an Wälzlagerkomponenten. Durch die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht dieses Lager wärmebedingte Ausdehnungen zwischen Welle und Gehäuse aus. Diese Variante kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo deutliche Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +200 Grad Celsius, was die Nutzung in thermisch beanspruchten Industrieumgebungen ermöglicht.
Die Lagerluft kennzeichnet das radiale Spiel der Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring im unmontierten Zustand. Während Standardlager mit Normalluft gefertigt werden, liegt die Lagerluft C4 über der erweiterten Stufe C3. Nach der Montage mit festen Passungen und dem Erreichen der Betriebstemperatur verengt sich dieser Spielraum auf das erforderliche Betriebsspiel. Diese Variante beugt einem Klemmen vor, wenn enge Passungssitze oder hohe Wellentemperaturen das Lagerspiel im Betrieb reduzieren.
Die Abmessungen betragen 140 mm Bohrungsdurchmesser, 250 mm Außendurchmesser und 42 mm Breite. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
Die Kennzeichnung C4 bezeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Sie bietet einen größeren inneren Spielraum als die Standardluft CN sowie die Stufe C3. Dieses Spiel gleicht Maßänderungen bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring oder bei festen Passungen aus.
Offene Bauformen besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben, wodurch Reibungswiderstände schleifender Dichtungen entfallen. Schmierstoffe können frei zirkulieren. Für den Einsatz ist ein Gehäuse mit externen Dichtungen vorgesehen, um Schmierstoffverlust und das Eindringen von Schmutz zu vermeiden.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -30 bis +200 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie die Formstabilität der Stahlringe ermöglichen den Einsatz innerhalb dieses Temperaturspektrums bei passender Schmierstoffwahl.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0, die auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Normgenauigkeit deckt die üblichen Anforderungen an Maß-, Form- und Laufgenauigkeit im allgemeinen Maschinenbau ab.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Fettfüllung handelt, bestimmt die jeweilige Einbauumgebung das geeignete Schmiermittel. Je nach Anlagenkonstruktion erfolgt die Schmierung über Öl oder Wälzlagerfett, das für den Betriebsbereich bis +200 Grad Celsius ausgelegt sein muss.
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