NKE
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| 30 | 6,12 € | 55,14 € |
Das Rillenkugellager 6411 von NKE Steyr bietet mit den Maßen 55x140x33 mm eine solide Lagerung für hohe radiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 6411 ist ein einreihiges Radial-Rillenkugellager nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt dieses Wälzlager vor allem radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauweise ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierstoffwahl und ermöglicht die Integration in öl- oder fettgeschmierte Baugruppen des Maschinenbaus. Mit einer Bohrung von 55 mm und einem Außendurchmesser von 140 mm deckt dieses Lager anspruchsvolle Konstruktionen ab.
Konstrukteure setzen das Rillenkugellager 6411 vor allem in rotierenden Baugruppen ein, in denen stabile Wellenführungen gefordert sind. Durch die massive Bauform der Reihe 64 nimmt das Lager beachtliche Radialkräfte auf. Der Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad erlaubt den Einsatz in thermisch beanspruchten Industrieumgebungen. Da die Wälzkörper und Ringe aus Standard-Wälzlagerstahl bestehen, eignet sich die Komponente für kontinuierliche Drehzahlen bei gleichmäßiger Lastverteilung.
In der offenen Ausführung ohne Dichtscheiben gelangt Schmiermittel ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Dies setzt eine saubere Einbauumgebung oder eine gehäuseseitige Abdichtung voraus. Die normale Radiallagerluft sorgt für ein definiertes Betriebsspiel unter üblichen Betriebsbedingungen und Passungsverhältnissen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält die Reibung gering. Die gewählte Schmierstoffabstimmung sollte für den gesamten Temperaturbereich ausgelegt sein.
Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Breite von 33 mm entspricht das Bauteil genormten Hauptabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Dimensionen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen mit entsprechender Maßabstimmung.
P0, PN und ABEC 1 bezeichnen die normale Fertigungstoleranz für Wälzlager. Die Normierung legt die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für Ringe und Laufbahnen fest. Für industrielle Standardanwendungen im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Toleranzklasse eine zweckmäßige Präzision und Rundlaufgenauigkeit.
Offene Wälzlager verzichten auf herstellerseitige Dicht- oder Deckscheiben, wodurch Schmierstoffe wie Öl oder Fett ungehindert an die Laufbahnen gelangen können. Diese Bauform kommt bevorzugt in geschlossenen Gehäusen zum Einsatz, die bereits über eigene Dichtsysteme verfügen. Zudem verringert der Wegfall schleifender Dichtlippen das Reibmoment im laufenden Betrieb.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Die thermische Stabilität wird durch den verwendeten Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und den Stahlblechkäfig unterstützt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollte darauf geachtet werden, dass dessen thermische Einsatzgrenzen zum gewünschten Betriebsbereich der Baugruppe passen.
Normale Radiallagerluft beschreibt das fertigungsbedingte Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand ohne Vorlast. Sie trägt dazu bei, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und im betriebswarmen Zustand frei und ohne unerwünschte Verspannung drehen kann, sofern standardmäßige Passungen gewählt werden.
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