FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 61964 -M von FAG ist ein offenes Großlager mit Messingkäfig für Wellen mit 320 mm Durchmesser.
Das Rillenkugellager 61964 -M von FAG ist ein einreihiges Radialkugellager für industrielle Anwendungen im Großmaschinenbau. Mit den Hauptabmessungen 320 mm Bohrung, 440 mm Außendurchmesser und 56 mm Breite gehört diese Ausführung zu den Dünnring- und Großlagern der Reihe 619. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Ausführung in der Normtoleranz P0/PN bieten eine solide Grundlage für die Aufnahme radialer Kräfte und moderater Axiallasten in beide Richtungen.
Konstruktionen mit großen Wellendurchmessern bei gleichzeitig begrenztem radialem Bauraum bilden den primären Anwendungsbereich für dieses Großlager. Entsprechende Lagerstellen finden sich im allgemeinen Großmaschinen- und Anlagenbau bei durchgehenden Wellenführungen. Die offene Ausführung ermöglicht eine direkte Einbindung in bauseitige Schmiersysteme, während die tiefe einreihige Laufbahngeometrie sowohl radiale Belastungen als auch axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt.
Das Nachsetzzeichen -M kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing, der die Wälzkörper präzise führt und für mechanisch beanspruchte Bedingungen ausgelegt ist. In Verbindung mit dem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad eignet sich die Konstruktion für Einsatzbereiche mit thermischer Beanspruchung. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, ist bauseits eine Gehäuseabdichtung vorzusehen und die Schmierung über Schmierfett oder Schmieröl passend abzustimmen.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 320 mm, einen Außendurchmesser von 440 mm und eine Breite von 56 mm. Diese Maße definieren ein schlankes Querschnittsprofil der Baureihe 619. Konstrukteure nutzen diese Geometrie bevorzugt für großdimensionierte Wellen bei gleichzeitig kompaktem Außenbauraum.
Das Suffix -M bezeichnet die Ausstattung mit einem massiven Käfig aus Messing. Dieser Käfig zeichnet sich durch hohe mechanische Stabilität und Widerstandskraft gegenüber Schwingungen aus. Dadurch wird eine präzise Führung der Wälzkörper auch bei anspruchsvollen Betriebsverhältnissen unterstützt.
Die offene Bauweise ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine individuelle Schmierstoffversorgung über externe Umlauföl- oder Fettsysteme der Anlage. Sie erfordert zwar geeignete Gehäusedichtungen gegen Schmutzeintritt, ermöglicht dafür aber die gezielte Nachschmierung und den Betrieb bei Prozesstemperaturen bis zu +150 Grad.
Dieses Rillenkugellager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht den Standardtoleranzen der Klasse P0 beziehungsweise PN (vergleichbar mit ABEC 1). Diese Einstufung ist auf gängige Passungen im Maschinenbau abgestimmt und unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf bei Standardanforderungen an die Wellenführung.
Für den Einsatz ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad zulässig. Die thermische Einsatzgrenze wird durch den Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und den Messingkäfig definiert. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist auf ein Schmiermittel zu achten, das diese Spanne abdeckt.
Als Radial-Rillenkugellager nimmt die Konstruktion vorrangig Radialkräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Aufgrund der durchgehenden, tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring kann das Bauteil zusätzlich Axialkräfte in beiden Richtungen übertragen, was die axiale Führung der Welle im Betrieb erleichtert.
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