NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,04 € | 19,62 € |
| 25 | 2,07 € | 18,59 € |
| 50 | 3,09 € | 17,57 € |
Rillenkugellager 61809 von NKE Steyr: Platzsparendes Wälzlager mit 45 mm Innen- und 58 mm Außendurchmesser bei schmaler Baubreite von 7 mm.
Das Rillenkugellager 61809 ist ein schmal bauendes, einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 von NKE Steyr. Mit einem Innendurchmesser von 45 mm und einem Außendurchmesser von 58 mm weist die Konstruktion einen sehr geringen Querschnitt auf. Diese Bauform nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf, während der Einbauraum auf ein Minimum begrenzt bleibt. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft eignet sich das Wälzlager für Drehbewegungen bei eng bemessenen Einbauverhältnissen.
Kompakte Bauräume mit großem Wellendurchmesser bilden das Einsatzfeld für diese schmale Lagerreihe. Typische Anwendungen finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Präzisionsantrieben oder in Vorrichtungen, bei denen Konstruktionen besonders leicht und platzsparend ausfallen sollen. Da dieses Lager offen ausgeführt ist, läuft es meist in sauberen, extern abgedichteten Gehäusen oder Getrieben, bei denen das Schmiermittel zirkulieren kann. Bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad behält der verwendete Wälzlagerstahl seine Maßhaltigkeit in industriellen Umgebungen.
Weil das Wälzlager über keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben verfügt, erfordert der Schutz vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit eine entsprechende Abdichtung über die umgebende Konstruktion. Eine bedarfsgerechte Schmierung ist für den Betrieb unerlässlich. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 (PN bzw. ABEC 1), was standardisierten Laufgenauigkeiten entspricht. Stimmen Sie zudem die normale Radiallagerluft auf die gewählten Passungen von Welle und Gehäusebohrung ab, um das passende Betriebsspiel im Betriebszustand zu erzielen.
Einreihige Dünnringlager wie das Rillenkugellager 61809 verbinden einen verhältnismäßig großen Bohrungsdurchmesser von 45 mm mit einem schmalen Außendurchmesser von 58 mm und einer Breite von 7 mm. Diese Bauweise spart Gewicht und Bauraum, während tragfähige Hohlwellen oder Achsen mit größerem Querschnitt gelagert werden können.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl gleichmäßig auf der Laufbahn und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen aus. Zudem begünstigt die offene Käfigform den Schmierstofffluss im Lagerinneren.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine Dichtscheiben und keine Schmierfettfüllung. Sie erfordern vor dem Einsatz eine gezielte Schmierung mit Wälzlagerfett oder die Einbindung in einen bestehenden Ölkreislauf. Das Schmiermittel muss passend zu den vorherrschenden Betriebstemperaturen und Lastbedingungen gewählt werden.
Die Toleranzklasse P0, im Standard oft als PN oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Laufabweichungen des Wälzlagers. Sie bildet die reguläre Standard-Genauigkeitsklasse ab und deckt die Anforderungen der Mehrzahl aller industriellen Maschinenbau-Anwendungen mit zylindrischen Lagersitzen ab.
Das Lager ist für Temperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Ringe und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig ihre mechanische Festigkeit. Das eingesetzte Schmiermittel muss für die konkrete Betriebstemperatur der jeweiligen Anwendung geeignet sein.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das Standardspiel zwischen Außenring, Wälzkörpern und Innenring im unmontierten Zustand. Nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einbau in das Gehäuse verringert sich dieses radiale Spiel durch Passungsübermaße auf das für den Betrieb notwendige radiale Betriebsspiel.
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