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Das Rillenkugellager 63009 -2RSR von NKE Steyr bietet mit 45x75x23 mm kompakte Maße und beidseitigen Schutz vor Staub und Feuchtigkeit.
Das Rillenkugellager 63009 -2RSR von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte Radial- und mäßige Axialkräfte. Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 75 mm und einer Breite von 23 mm eignet sich die Konstruktion für vielfältige Wellenanordnungen. Aus Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt, verfügt das Lager über einen Stahlblechkäfig. Die Fertigung erfolgt nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.
Dieses Rillenkugellager eignet sich für Konstruktionen mit rotierenden Wellen, bei denen Radialkräfte und moderate Axialkräfte in beiden Richtungen wirken. Der beidseitige Dichtungskontakt schützt das Innere vor eindringenden Schmutzpartikeln und Spritzwasser. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diesen Lagertyp zurück, wenn Wellenlagerungen in staubbelasteten oder leicht feuchten Umgebungen eingesetzt werden und offene Lager ungeschützt wären.
Das Kürzel 2RSR kennzeichnet beidseitig angebrachte schleifende Dichtlippen. Diese Berührungsdichtungen dichten den Raum zwischen Innen- und Außenring ab und halten das werkseitig eingebrachte Schmierfett an den Wälzkörpern. Dies trägt zu einem reduzierten Wartungsaufwand im laufenden Betrieb bei. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Die normale Radiallagerluft begünstigt bei Standard-Betriebsbedingungen ein ausgewogenes Laufverhalten.
Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 75 mm und einer Gesamtbreite von 23 mm entspricht das Lager den genormten Maßen dieser Bauform. Bei der Konstruktion oder beim Lagertausch ist darauf zu achten, dass Wellensitz und Gehäusebohrung auf diese Nennmaße abgestimmt sind, um Verspannungen zu vermeiden.
Die Kennzeichnung 2RSR verweist auf beidseitig montierte Berührungsdichtungen mit Schleiflippe. Diese Dichtelemente dichten den Raum zwischen Innen- und Außenring ab, sodass Verunreinigungen wie Staub oder Spritzwasser nicht an die Wälzkörper gelangen. Gleichzeitig bleibt das Schmierfett im Inneren, was ein manuelles Nachschmieren im Betrieb in der Regel erübrigt.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Begrenzt wird diese Spanne durch den Werkstoff der schleifenden Dichtlippen sowie die werkseitige Schmierstofffüllung. Für Einsätze außerhalb dieses thermischen Fensters sind gesonderte Dichtungsmaterialien oder spezielle Schmierstoffe erforderlich, um Beeinträchtigungen zu verhindern.
Die Ausführung ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Dieses Standardspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen ist auf übliche Passungsverhältnisse ohne extreme thermische Ausdehnungen ausgelegt. Das Lager ermöglicht so bei regulären Bedingungen eine gleichmäßige Lastverteilung und einen vibrationsarmen Lauf.
Sowohl der Innen- und Außenring als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), einem durchgehärteten Chromstahl für hohe Druckbeanspruchungen. Zur Führung der Wälzkörper kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch eine leichte und formstabile Konstruktion aus.
Die Fertigung erfolgt nach der Toleranzklasse P0, was der Normaltoleranz PN bzw. der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsklasse ist für industrielle Standardanwendungen vorgesehen und bietet maßhaltige Laufgenauigkeit bei wirtschaftlichen Fertigungstoleranzen.
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