NKE
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| 35 | 3,01 € | 27,11 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6214 von NKE Steyr nimmt radiale sowie axiale Kräfte auf und weist kompakte Abmessungen von 70 x 125 x 24 mm auf.
Beim Rillenkugellager 6214 handelt es sich um ein vielseitig einsetzbares Wälzlager für rotierende Wellen. Das Bauteil leitet Kräfte direkt über die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring weiter. Durch den Aufbau aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 widersteht das Bauteil mechanischen Beanspruchungen im kontinuierlichen Betrieb. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Lagerquerschnitt und trägt zu einem ruhigen Lauf bei unterschiedlichsten Drehzahlen bei.
Dieses Radialkugellager kommt in rotierenden Lagerungsstellen sowie allgemeinen Maschinenbau-Konstruktionen mit einem Wellendurchmesser von 70 mm zum Einsatz. Durch die Geometrie der Laufbahnen überträgt die Konstruktion sowohl radiale Hauptlasten als auch beidseitige Axialkräfte. Instandhalter nutzen das Modell für den Austausch vorhandener Normlager gleicher Abmessung. Konstrukteure integrieren die Bauform vor allem in geschlossenen Gehäusen, in denen ein Schmiermittelkreislauf die Wälzkörper versorgt.
Die Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffzutritt bei Umlaufschmierung oder Ölbadbetrieb. Der geführte Stahlblechkäfig hält den Reibungswiderstand gering und eignet sich für ein Betriebsfenster von -20 bis +150 Grad. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (PN bzw. ABEC 1) passt das Lager zu Standard-Einbausituationen ohne thermische Dehnungsanforderungen. Bei Schmutzeinwirkung von außen empfiehlt sich eine externe Gehäusedichtung.
Mit einem Innendurchmesser von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Gesamtbreite von 24 mm verfügt das Bauteil über genormte Abmessungen. Der zylindrische Außenring kommt ohne Nut und Flansch aus. Diese Maße erleichtern die Auslegung passender Lagersitze auf Wellen und in Gehäusebohrungen.
Vorrangig nimmt diese Konstruktion Radialkräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Aufgrund der tiefen Laufrillengeometrie überträgt das einreihige Lager gleichzeitig Axialkräfte in beiden Richtungen. Dadurch dient das Bauteil auch zur sicheren axialen Führung der Welle bei moderaten Längskräften.
Ohne integrierte Schleif- oder Deckscheiben gelangt das externe Schmiermittel ungehindert direkt an die Kugeln und Laufbahnen. Dies ist bei Ölbadschmierung oder kontinuierlichem Schmierstoffumlauf vorteilhaft. Für den Schutz vor Staub oder Nässe sind in dieser Bauart externe Gehäusedichtungen erforderlich.
Das Radialspiel entspricht der Standardklasse CN im unverbauten Zustand. Dieser definierte Freiraum gleicht Passungsverengungen bei der Montage auf der Welle sowie thermische Ausdehnungen im Normalbetrieb aus. Für übliche Fertigungstoleranzen ermöglicht dieses Spiel vibrationsarme Laufeigenschaften.
Zugelassen ist das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Ringe, Wälzkörper und der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßstabilität. Der gewählte Schmierstoff sollte ebenfalls für den entsprechenden Temperaturbereich des Systems ausgelegt sein.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper sind aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff widersteht hohen Wechselbeanspruchungen in der Kontaktzone. Der geführte Käfig besteht aus gepresstem Stahlblech, was den Schmierstoffdurchtritt unterstützt.
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