FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,80 € | 110,00 € |
| 20 | 11,58 € | 104,22 € |
Das Rillenkugellager 6022 -C3 von FAG bietet mit 110x170x28 mm und erhöhter Lagerluft einen stabilen Lauf bei thermischen Belastungen.
Das Rillenkugellager 6022 -C3 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Baubreite von 28 mm nimmt dieses offene Lager vorrangig radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Durch den Stahlblechkäfig und den Temperatureinsatzbereich von -20 bis +150 Grad arbeitet das Bauteil formstabil. Es entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Dieses Lager eignet sich für Wellenlagerungen mit 110 mm Durchmesser, bei denen radiale Kräfte übertragen werden und erhöhte Betriebstemperaturen auftreten können. Da keine Dichtscheiben verbaut sind, zirkuliert flüssiger Schmierstoff ungehindert zwischen den Wälzkörpern. Dies begünstigt Anwendungen mit zentraler Ölumlaufschmierung oder geschlossenen Maschinengehäusen. Konstrukteure nutzen diese Bauform dort, wo die Gehäuseumgebung das Eindringen von Schmutz verhindert und geringe Reibungsverluste gefordert sind.
Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung hin. Diese zusätzliche Lagerluft dient dazu, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen auszugleichen, wenn zwischen Welle und Gehäuse Temperaturdifferenzen auftreten. Zudem federt sie die Aufweitung des Innenrings bei festen Passungssitzen ab. Beachten Sie bei der Konstruktion, dass das offene Lager über externe Gehäusedichtungen gegen Verunreinigungen geschützt werden muss, da ab Werk kein Dichtungsschutz vorhanden ist.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 110 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Breite von 28 mm. Diese genormten Maße erlauben den Einbau auf 110-mm-Wellen in zylindrische Gehäusebohrungen. Sowohl der Innenring als auch der Außenring sind plan ohne Flansch oder Ringnut ausgeführt.
Offene Rillenkugellager besitzen werksseitig keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch entsteht im Betrieb kein Reibungswiderstand durch schleifende Dichtlippen. Schmierstoffe aus dem Gehäuse, beispielsweise Getriebeöl, gelangen direkt an Wälzkörper und Laufbahnen. Der Schutz gegen Verunreinigungen erfolgt über externe Gehäusedichtungen.
Die Ausführung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl mit Stahlblechkäfig ist für Temperaturen zwischen -20 Grad und +150 Grad ausgelegt. In diesem Bereich bleibt das Material formstabil. Die Wahl des Schmierstoffs muss auf die tatsächlich auftretende Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Dieses Wälzlager entspricht der Toleranzklasse P0, auch bezeichnet als PN oder ABEC 1. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau an Rundlauf und Maßhaltigkeit. Sie unterstützt eine definierte Passung auf Standardwellen und in Lagersitzen.
FAG stattet dieses Lager mit einem Stahlblechkäfig aus. Der Käfig führt die Kugeln gleichmäßig auf Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Wälzkörper. Blechkäfige aus Stahl sind unempfindlich gegenüber gängigen Schmierstoffen und eignen sich für Betriebstemperaturen bis +150 Grad.
Eine vergrößerte Lagerluft C3 wird gewählt, wenn sich der Innenring durch Betriebswärme stärker ausdehnt als der Außenring. Auch bei festen Presssitzen auf der Welle verringert sich das radiale Betriebsspiel. Das Lager verfügt dank C3 auch nach der Montage über ausreichend Freiraum für einen leichten Lauf.
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