FAG
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| 35 | 4,32 € | 38,85 € |
Das Rillenkugellager 6014 -Z-C3 von FAG mit den Maßen 70x110x20 mm vereint radiale Tragfähigkeit mit einseitigem Schutz vor grobem Schmutz.
Das Rillenkugellager 6014 -Z-C3 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit 70 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite. Dieses Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte sowie maßvolle axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die Ausführung von FAG Wälzlager verfügt über einen formstabilen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt. Die Normaltoleranz P0/PN bzw. ABEC 1 unterstützt einen präzisen Lauf im industriellen Dauerbetrieb.
Konstrukteure nutzen das Rillenkugellager 6014 -Z-C3 vor allem in industriellen Wellenlagerungen und rotierenden Maschinenkomponenten mit 70-mm-Wellen. Die einreihige Konstruktion bewährt sich bei mittleren bis hohen Drehzahlen, an denen ein reibungsarmer Lauf gefordert ist. Durch die offene Rückseite lässt sich Schmierstoff direkt zuführen, während die Blechabdeckung die vordere Stirnseite vor herabfallenden Partikeln schützt. Der Außenring ohne Nut oder Flansch erlaubt einen bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen.
Die Kennzeichnung -Z signalisiert eine einseitig eingepresste Deckscheibe aus Stahlblech, die berührungslos am Innenring vorbeiläuft und keine zusätzliche Reibungswärme erzeugt. Dies hält Schmierfett im Lagerinneren und wehrt Feststoffe ab. Die Zusatzbezeichnung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebserwärmung sowie Passungsverengungen bei festem Wellensitz aus, sodass das Wälzlager nicht verspannt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 20 mm auf. Es handelt sich um ein einreihiges Wälzlager mit zylindrischer Bohrung. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, weshalb die Montage in herkömmlichen zylindrischen Lagergehäusen erfolgt.
Das Nachsetzzeichen Z steht für eine einseitige Abdeckung durch eine berührungslose Deckscheibe aus profiliertem Stahlblech. Diese Scheibe schirmt das Innere vor groben Verunreinigungen ab und mindert den Fettaustritt. Da kein Schleifkontakt zum Innenring besteht, bleibt das Reibungsmoment niedrig, was den Einsatz bei höheren Drehzahlen begünstigt.
Die Lagerluftklasse C3 weist ein größeres radiales Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen auf als die Normallagerluft. Dieses Spiel wirkt einem Verklemmen des Lagers bei betriebsbedingter Wärmeausdehnung von Welle oder Innenring entgegen. Auch feste Passungen verengen den radialen Spalt, was die C3-Luft wirkungsvoll ausgleicht.
Sowohl die massiven Ringe als auch die Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit und Formstabilität unter Belastung aus. Der geführte Käfig besteht aus gestanztem Stahlblech, was das Gesamtgewicht gering hält und ausreichend Raum für Schmierstoffe bietet.
Dieses Modell entspricht der Standard-Toleranzklasse Normal, gekennzeichnet als P0, PN oder ABEC 1. Diese Genauigkeitsklasse genügt für die Mehrzahl industrieller Maschinenanwendungen, bei denen gängige ISO-Passungen auf Welle und Gehäuse zur Anwendung kommen. Sie bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Fertigungspräzision und wirtschaftlicher Austauschbarkeit.
Durch die einseitige Blechdeckscheibe bleibt die gegenüberliegende Seite des Wälzlagers offen. Das ermöglicht eine gezielte Schmierung mit Fett oder Öl über das umgebende Gehäusesystem. Die geschlossene Seite zeigt im Einbauzustand typischerweise zur Schmutzquelle oder dient als Schmierstoffbarriere, während die offene Seite den Schmierstoffaustausch ermöglicht.
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