NKE
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Das offene Rillenkugellager MJ2 -C3 von NKE Steyr bietet vergrößerte Lagerluft C3 bei imperialen Maßen von 50,8 x 114,3 x 26,98 mm.
Mit dem Rillenkugellager MJ2 -C3 von NKE Steyr erhalten Konstrukteure und Instandhalter ein einreihiges Wälzlager für zöllig basierte Wellenmaße. Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 50,8 mm, einen Außendurchmesser von 114,3 mm und eine Breite von 26,98 mm. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 führt der Stahlblechkäfig die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Durch die offene Bauform eignet sich das Lager primär für geschmierte Systeme in industriellen Anlagen.
Dieses einreihige Rillenkugellager nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch die zölligen Abmessungen dient das Rillenkugellager MJ2 -C3 häufig als passendes Ersatzteil in bestehenden Konstruktionen mit zölligen Wellenführungen. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, setzt man es bevorzugt in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen ein. Eine saubere Einbauumgebung ist dabei wichtig, um das Eindringen von Schmutzpartikeln in das Lagerinnere zu vermeiden.
Die Nachsetzkennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern dient dem Ausgleich thermischer Dehnungen, wenn im laufenden Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Ebenso verringert die C3-Lagerluft das Risiko eines Verspannens bei festeren Passungen auf dem Lagersitz. Bei der Konstruktion und Wartung empfiehlt sich daher der Abgleich der Betriebstemperaturen und Gehäusetoleranzen mit der Normaltoleranzklasse P0.
Das Rillenkugellager MJ2 -C3 verfügt über eine Bohrung von 50,8 mm, einen Außendurchmesser von 114,3 mm und eine Breite von 26,98 mm. Diese imperialen Abmessungen sind charakteristisch für die MJ-Baureihe und müssen exakt mit den Lagersitzen auf Welle und Gehäuse übereinstimmen.
Das Kennzeichen C3 signalisiert eine radial vergrößerte Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Sie gibt den Wälzkörpern mehr radiales Spiel, was thermisch bedingte Wellenausdehnungen im Betrieb abfedert. Das verringert die Gefahr eines Klemmens der Wälzkörper bei erhöhten Betriebstemperaturen oder strammen Passungssitzen.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Schmiermittelzufuhr durch das umgebende Maschinengehäuse, etwa über ein Ölbad oder eine Zentralschmierung. Allerdings erfordert diese Bauweise eine externe Gehäuseabdichtung, um den Wälzlagerstahl vor Schmutz, Feuchtigkeit und Partikeln zu schützen.
Für das Wälzlager aus 100Cr6-Stahl und mit Stahlblechkäfig ist ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Wichtig ist dabei die Auswahl eines passenden Schmierstoffs, dessen Viskosität und thermische Stabilität für die jeweils vorherrschenden Betriebstemperaturen in diesem Intervall ausgelegt sind.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Einstufung ABEC 1 gleichkommt. Diese Standardtoleranz genügt den regulären Anforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Industrieantrieben mit zylindrischen Lagersitzen.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die einreihig angeordneten Wälzkörper. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig guter Temperatur- und Schmiermittelbeständigkeit aus. Sie eignen sich für den typischen Einsatzbereich von Standard-Wälzlagern bei konstanter und wechselnder Drehzahl.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
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