NSK
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Das einreihige Rillenkugellager 6312 ZZC3 von NSK nimmt bei den Abmessungen 60x130x31 mm radiale sowie axiale Kräfte auf und besitzt schützende Deckscheiben.
Das Rillenkugellager 6312 ZZC3 ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und 31 mm Breite. NSK fertigt diese Ausführung mit einem Stahlblechkäfig in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Konstruiert für die Aufnahme von Radiallasten und beidseitigen Axialkräften, eignet sich dieses Lager für industrielle Antriebe und rotierende Wellen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad.
Dieses Wälzlager dient der Führung rotierender Wellen und Achsen in industriellen Aggregaten mit 60-mm-Wellenaufnahme. Dank der geschlossenen Bauweise mit beidseitiger Blechabdeckung (ZZ) hält das Bauteil groben Schmutz sowie feste Partikel vom Lagerinneren fern.
Die Ausführung empfiehlt sich besonders bei Anwendungen, in denen moderate thermische Belastungen auftreten und berührungsfreie Dichtungen gefordert sind, um zusätzliche Reibungswärme zu vermeiden. Instandhalter wie auch Erstausrüster greifen bei Standardwellen auf diese zweckmäßige Bauform zurück.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Das bedeutet, dass zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand ein größeres radiales Spiel vorhanden ist. Dies kompensiert thermische Ausdehnungen im Betrieb oder Presspassungen auf Welle und Gehäuse.
Das Kürzel ZZ kennzeichnet zwei berührungslose Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Bauart erzeugt keine Reibungsverluste an der Dichtlippe und ist für den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 31 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen mit entsprechender Maßabstimmung.
Eine Lagerluft der Klasse C3 bietet ein größeres internes Radialspiel als die Normalausführung. Sie verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn sich Innen- und Außenring im Betrieb unterschiedlich erwärmen oder feste Passungen das Lagerspiel nach dem Einbau verringern. Dies trägt zu einem ruhigen Lauf bei.
Die beidseitigen Deckscheiben aus Stahlblech schützen die Laufbahnen und Kugeln vor dem Eindringen von Staub sowie groben Schmutzpartikeln. Da die Blechscheiben berührungsfrei am Innenring anliegen, entsteht keine zusätzliche Reibung. Dadurch eignet sich diese Ausführung für Anwendungen, bei denen minimale Reibungswärme gefordert ist.
Der zulässige Betriebsbereich für dieses Wälzlager liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die verbauten Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der Stahlblechkäfig sowie die Blechdeckscheiben sind auf diesen Bereich abgestimmt. Bei Einsätzen außerhalb dieser Spanne sollten Sonderlagerungen mit angepassten Werkstoffen gewählt werden.
Die Einstufung P0 entspricht der normalen Standard-Toleranzklasse für Wälzlager, international auch als ABEC 1 bezeichnet. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für industrielle Standardanwendungen. Für viele Antriebe bietet diese Genauigkeitsklasse ein passendes Verhältnis aus Laufgenauigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser durchgehärtete Chromstahl zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Verschleißfestigkeit aus. Für die Führung der Kugeln sorgt ein stabiler Käfig aus Stahlblech, der die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand hält.
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