NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,42 € | 26,93 € |
| 35 | 2,83 € | 25,52 € |
Das NSK Rillenkugellager 6212 NRC3 (60x110x22 mm) kombiniert C3-Lagerluft mit einer Ringnut samt Sprengring zur einfachen axialen Fixierung im Gehäuse.
Mit dem Rillenkugellager 6212 NRC3 erhalten Sie ein offenes, einreihiges Wälzlager des Herstellers NSK für vorwiegend radiale Belastungen. Das Lager besitzt eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 22 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, führt der integrierte Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig. Durch den offenen Aufbau eignet sich dieses Modell für Konstruktionen, bei denen Schmierstoff direkt zugeführt wird.
Dieses Wälzlager kommt dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen gelagert und axial platzsparend im Gehäuse fixiert werden sollen. Durch die Nut mit Sprengring im Außenring entfallen aufwendige Gehäuseschultern, was kompaktere Konstruktionen ermöglicht. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen, die eine direkte Gehäusearretierung verlangen. Das Lager nimmt Radialkräfte sowie mäßige Axialkräfte in beiden Richtungen auf und lässt sich flexibel in bestehende Schmiersysteme einbinden.
Das Kürzel NR kennzeichnet eine Ringnut im Außenring inklusive passendem Sprengring. Dieser Ring dient als Anschlag und arretiert das Lager formschlüssig in Durchgangsbohrungen, ohne dass Gehäusedeckel nötig sind. Der Zusatz C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Sie gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen aus und beugt Verspannungen vor, wenn feste Passungen auf Welle und Gehäuse gewählt werden.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 22 mm. Mit diesen Abmessungen ist das einreihige Wälzlager für entsprechende zylindrische Lagersitze im Maschinenbau konzipiert.
Der Sprengring sitzt in einer Nut am Außenring und übernimmt die axiale Fixierung im Lagergehäuse. Dadurch können Sie das Gehäuse mit einer durchgehenden Bohrung fertigen. Zusätzliche Gehäuseschultern oder Sicherungselemente entfallen, was Montagezeit spart und Bauraum reduziert.
Die Lagerluft C3 bietet ein größeres Radialspiel als die Normalausführung. Das ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder enge Passungen den Innenring aufweiten. Das zusätzliche Spiel beugt einem Klemmen der Wälzkörper vor und unterstützt einen leichten Lauf.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben in diesem Spektrum formstabil. Da es sich um ein offenes Lager handelt, bestimmt das gewählte externe Schmiermittel die thermische Einsatzgrenze mit.
Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, gelangt Schmieröl oder Schmierfett von außen direkt an die Laufbahnen. Dies erlaubt den Anschluss an zentrale Ölkreisläufe oder Tauchschmierungen. Konstruktiv empfiehlt sich eine externe Gehäuseabdichtung, um das Lager vor Verunreinigungen und Schmierstoffverlust zu schützen.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN ausgeführt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse definiert Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf und deckt die Anforderungen normaler industrieller Anwendungen im Maschinenbau ab.
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