SKF
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Das Rillenkugellager 6315 /C3VL0241 von SKF bietet mit 75x160x37 mm und C3-Lagerluft integrierten Schutz vor schädlichem Stromdurchgang bis 1000 Volt.
Das Rillenkugellager 6315 /C3VL0241 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und 37 mm Breite. Als offenes Lager nimmt diese Ausführung radiale sowie axiale Belastungen auf und führt die Wälzkörper in einem Stahlblechkäfig. Die Außenflächen des Außenrings sind speziell beschichtet, um elektrische Spannungen bis 1000 Volt zu isolieren. In Verbindung mit der leicht erhöhten C3-Radiallagerluft eignet sich das Bauteil für thermisch anspruchsvolle Antriebe im Bereich von -20 bis +120 Grad.
Dieses stromisolierte Lager kommt vorrangig in rotierenden elektrischen Maschinen zum Einsatz, bei denen vagabundierende Ströme über die Lagerstellen abfließen können. Häufige Einsatzorte sind frequenzumrichtergesteuerte Elektromotoren sowie Generatoren. Stromdurchgänge führen an herkömmlichen Lagern oft zu Kraterbildung auf den Laufbahnen und zersetzen das Schmiermittel. Die Isolierschicht am zylindrischen Außenring ohne Flansch unterbricht diesen Strompfad. Zudem nimmt der Wälzlagerstahl der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 hohe dynamische Kräfte im industriellen Dauerbetrieb auf.
Die Kennzeichnung VL0241 steht für eine Beschichtung auf dem Außenring, die als elektrische Barriere bis 1000 Volt dient. Trotz dieser Schutzschicht bleiben die Anschlussmaße identisch zu Standardlagern, was die Konstruktion vereinfacht. Gleichzeitig gleicht die vergrößerte C3-Lagerluft thermische Längenausdehnungen aus, die im Betrieb durch Erwärmung der Welle entstehen. Da es sich um ein offenes Lager handelt, stimmen Sie Schmierstoffart und externe Dichtungen individuell auf das Gehäusedesign und die Umgebung ab.
VL0241 kennzeichnet eine stromisolierende Beschichtung auf der Mantelfläche des Außenrings bis 1000 Volt. Diese Schicht schützt Laufbahnen und Wälzkörper vor funkenerosiven Beschädigungen, die durch parasitäre Ströme in elektrischen Antrieben entstehen können.
Das einreihige Lager hat einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Breite von 37 mm. Mit diesen Standardmaßen der Größe 6315 lässt sich das Lager ohne bauliche Änderungen in bestehende Gehäusesitze und auf Wellen montieren.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber dem Standard. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Innenring, Kugeln und Außenring kompensiert thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb. Zudem gleicht er Maßänderungen aus, wenn feste Passungen auf der Welle den Innenring aufweiten.
Da das Lager als offene Ausführung keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben besitzt, übernimmt das umgebende Gehäuse die Abdichtung. Je nach Anlage kommen externe Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen zum Einsatz. Auch das passende Schmiermittel bringen Anwender bei der Montage entsprechend der Betriebsbedingungen ein.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6, der Stahlblechkäfig sowie die Isolierschicht behalten in diesem Fenster ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze ist in der Praxis vor allem das gewählte Schmierfett oder Schmieröl.
Das Lager entspricht der normalen Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Einstufung ABEC 1 gleichkommt. Diese Ausführung bietet die im industriellen Maschinenbau und bei Standard-Elektromotoren geforderte Rundlaufgenauigkeit. Sie ermöglicht einen präzisen Sitz auf der 75 mm Welle und im Gehäuse.
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