KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 5% | 80,38 € |
| 30 | 10% | 76,16 € |
Auf einen Blick: Einreihiges Rillenkugellager 6917 ZZ von JTEKT-KOYO mit 85x120x18 mm, beidseitiger Spaltdichtung und normaler Lagerluft für kompakte Bauräume.
Das Rillenkugellager 6917 ZZ von JTEKT-KOYO ist ein einreihiges Wälzlager mit einem Bohrungsdurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm sowie einer schmalen Breite von 18 mm. Durch diese schlanke Querschnittsgeometrie eignet sich das Bauteil vor allem für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Die Fertigung aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie die Ausführung in der Normtoleranzklasse P0/PN unterstützen einen gleichmäßigen Rundlauf bei kombinierter Belastung sowohl radial als auch axial.
Das Rillenkugellager 6917 ZZ nimmt vorwiegend radiale Kräfte auf, führt die Welle jedoch auch bei moderaten axialen Belastungen in beide Richtungen. Aufgrund der platzsparenden Abmessungen greifen Konstrukteure bei Lagerstellen mit engem Bauraum auf dieses Modell zurück, wenn große Wellendurchmesser bei gleichzeitig geringem Außendurchmesser gefordert sind. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die kugelförmigen Wälzkörper mit gleichmäßigem Abstand durch die Laufrille.
Die Kennzeichnung ZZ verweist auf beidseitig montierte Deckscheiben aus Stahlblech. Diese berührungslosen Dichtelemente schützen das Lagerinnere vor groben Schmutzpartikeln, ohne zusätzlichen Reibungswiderstand oder thermische Verluste im Betrieb zu verursachen. Dadurch eignet sich das Wälzlager für hohe Drehzahlen innerhalb eines Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad. Die geschlossene Ausführung trägt dazu bei, den Schmierstoff im Bereich der Laufbahnen zu halten.
Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 18 mm zeichnet sich dieses Modell durch eine besonders flache Bauform aus. Diese Geometrie erlaubt die Aufnahme großer Wellen bei vergleichsweise kleinem Außendurchmesser. Vor der Montage sollten der Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf diese Nennmaße geprüft werden.
Zwei beidseitig am Außenring montierte Deckscheiben aus Stahlblech bilden einen berührungslosen Dichtspalt zum rotierenden Innenring. Diese Konstruktion schützt vor dem Eindringen grober Schmutzpartikel und trägt dazu bei, das Schmiermittel im Lagerinneren zu halten, ohne den Drehwiderstand des Lagers zu erhöhen.
Ausgeführt mit normaler Radiallagerluft (CN), bietet das Modell ein definiertes Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen vor dem Einbau. Diese Standardausführung ist für reguläre Passungsverhältnisse ausgelegt, bei denen im laufenden Betrieb keine ausgeprägten Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Begrenzt wird diese Temperaturspanne durch die Werkstoffe der Komponenten sowie das Schmierfett hinter den Spaltdichtungen. Für den Betrieb unter thermischen Normalbedingungen deckt dieser Rahmen die auftretenden Anforderungen verlässlich ab.
Sowohl die Innen- und Außenringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der Formstabilität und Härte bietet. Der integrierte Käfig ist als Stahlblechkäfig ausgeführt. Er führt die Kugeln gleichmäßig in der Laufrille und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander.
Gefertigt nach der Toleranzklasse P0 (entsprechend PN sowie ABEC 1), erfüllt das Modell die regulären Genauigkeitsanforderungen für industrielle Radialrillenkugellager. Diese Maß- und Laufgenauigkeit genügt den Anforderungen gängiger Maschinenbautoleranzen auf der Welle sowie im Lagergehäuse.