KOYO
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Kompaktes Rillenkugellager 6909 2RS von JTEKT-KOYO in den Abmessungen 45x68x12 mm mit beidseitiger Schleifdichtung für zuverlässigen Staubschutz.
Das Rillenkugellager 6909 2RS ist ein einreihiges Wälzlager, das bei einem Wellendurchmesser von 45 mm und einem Außendurchmesser von 68 mm schmal baut. JTEKT-KOYO fertigt das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit einem Stahlblechkäfig. Durch die schmale Bauform von 12 mm Breite eignet sich diese Ausführung für Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum. Das Bauteil nimmt vorrangig Radiallasten sowie moderate Axialkräfte in beide Richtungen auf.
Das Rillenkugellager 6909 2RS eignet sich vor allem für industrielle Konstruktionen mit radial begrenzt verfügbarem Einbauraum. Typische Einsatzfelder finden sich in rotierenden Vorrichtungen, kompakten Getriebeeinheiten sowie in der allgemeinen Antriebstechnik. Die beidseitig schleifenden Dichtungen schützen das Lagerinnere vor eindringenden Partikeln und Feuchtigkeit. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, Schmiermittelverluste im Betrieb zu verringern. Das Wälzlager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Vor dem Einbau sind die Umgebungsbedingungen am Einsatzort zu prüfen. Die Kennzeichnung 2RS steht für beidseitig angebrachte schleifende Dichtlippen, die direkt am Innenring anliegen. Dies verbessert die Schutzwirkung gegen Verunreinigungen gegenüber offenen Lagern, führt jedoch bauartbedingt zu leichter Reibung. Mit der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 und normaler Radiallagerluft entspricht die Ausführung den gängigen Standards für industrielle Passungssitze.
Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm und einer Breite von 12 mm weist das Lager ein besonders schmal bauendes Querschnittsverhältnis auf. Diese Abmessungen unterstützen platzsparende Konstruktionen, wenn der Gehäuseraum im Verhältnis zum Wellendurchmesser eng begrenzt ist.
Das Kürzel 2RS kennzeichnet eine beidseitige schleifende Berührungsdichtung. Diese Dichtelemente dichten den Innenraum gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit ab. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, dass das Schmiermittel zwischen den Wälzkörpern verbleibt, was den Wartungsaufwand im laufenden Betrieb verringert.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Dieser thermische Bereich ergibt sich aus der Kombination von Wälzlagerstahl 100Cr6, Stahlblechkäfig und den Dichtelementen. Innerhalb dieser Grenzen bleiben die Formstabilität der Komponenten sowie die abdichtende Wirkung erhalten.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßig definierte radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie eignet sich für reguläre Einbausituationen mit üblichen Passungen. Dabei treten im Betrieb keine starken thermischen Ausdehnungen auf, die ein vergrößertes Lagerspiel wie C3 notwendig machen würden.
Die Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für mechanische Festigkeit und Verschleißbeständigkeit sorgt. Zur Führung der Wälzkörper dient ein Stahlblechkäfig. Eine elektrische Stromisolierung weist diese Ausführung nicht auf.
Die Toleranzklasse P0 entspricht der internationalen Standardtoleranz für Wälzlager und ist vergleichbar mit ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für den Innen- und Außenring. Für gewöhnliche Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Einstufung eine praxistaugliche Maßhaltigkeit.