KOYO
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Das Rillenkugellager 6907 ZZ von JTEKT-KOYO kombiniert kompakte Abmessungen von 35x55x10 mm mit berührungslosen Deckscheiben für reibungsarme Drehbewegungen.
Das Rillenkugellager 6907 ZZ ist ein kompaktes, einreihiges Radialkugellager aus 100Cr6-Wälzlagerstahl. Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm sowie einer schmalen Breite von 10 mm eignet sich dieses Bauteil besonders für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Das Lager von JTEKT-KOYO nimmt primär radiale Kräfte auf, führt Wellen und toleriert zugleich moderate axiale Lasten in beiden Richtungen.
Diese schmale Bauform kommt vor allem in Lagerungsfällen mit begrenztem radialem Einbauraum zum Einsatz. Überall dort, wo Wellen mit 35 mm Durchmesser gelagert werden müssen, der Außendurchmesser jedoch eng begrenzt ist, spielt die Dünnring-Konstruktion ihre Stärken aus. Durch den Stahlblechkäfig und den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ist das Wälzlager für typische industrielle Umgebungsbedingungen ausgelegt.
Die Kennzeichnung ZZ steht für zwei berührungslose Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Scheiben schirmen das Lagerinnere gegen groben Schmutz sowie Staubpartikel ab, ohne Reibung auf den Innenring auszuüben. Da kein Schleifkontakt besteht, eignet sich diese Ausführung für höhere Drehzahlen als Varianten mit berührenden Dichtungen. Da die Ausführung mit normaler Lagerluft und Standardtoleranz P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt wird, lässt sie sich unkompliziert in passende Gehäuse- und Wellensitze integrieren.
Dieses Lager besitzt eine Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm und eine Baubreite von 10 mm. Durch diese flache Querschnittsgeometrie benötigt das Wälzlager nur wenig Bauraum um die Welle, weshalb es sich gut für kompakte Maschinenkonstruktionen und leichte Baugruppen eignet.
Das Kürzel ZZ kennzeichnet zwei eingepresste Deckscheiben aus Blech, die an beiden Stirnseiten des Lagers sitzen. Sie fungieren als berührungslose Spaltdichtung gegen Staub und Verunreinigungen. Da kein Reibungskontakt zum Innenring besteht, bleiben Reibungswärme und Drehmomentverluste im laufenden Betrieb gering.
Die Ausführung verfügt über die normale Radiallagerluft. Dieser standardisierte Radialabstand zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen ist für reguläre Betriebstemperaturen und übliche Wellen- sowie Gehäusepassungen ausgelegt. Das Lager läuft dadurch vibrationsarm, sofern keine extremen thermischen Ausdehnungen im Betrieb auftreten.
Der zulässige Temperatureinsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Komponenten aus Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität bei. Beachten Sie bei der Auslegung stets auch die Temperaturgrenzen des im System genutzten Schmierstoffs.
Deckscheiben (ZZ) bilden einen engen Spalt zum Innenring und arbeiten berührungslos. Sie erzeugen kaum Reibungswiderstand und ermöglichen hohe Drehzahlen, schützen jedoch vorrangig gegen feste Partikel. Schleifende Gummidichtungen berühren den Innenring direkt; sie dichten besser gegen Feuchtigkeit ab, erhöhen aber die Betriebstemperatur.
Das Lager wird in der Normaltoleranz P0/PN gefertigt, was im US-Standard der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Fertigungsgenauigkeit deckt die gängigen Anforderungen im industriellen Maschinenbau ab und trägt zu einem gleichmäßigen Rundlauf sowie einer problemlosen Austauschbarkeit bei passgenau bearbeiteten Lagersitzen bei.