KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 10,50 € | 199,52 € |
| 5 | 21,00 € | 189,02 € |
Das Rillenkugellager 6224 ZZXC3 von JTEKT-KOYO (120x215x40 mm) verbindet vergrößerte C3-Lagerluft mit schmutzabweisenden Deckscheiben für den Lauf bei kombinierten Belastungen.
Das Rillenkugellager 6224 ZZXC3 ist ein einreihiges Radialkugellager von JTEKT-KOYO in Standardtoleranz P0/ABEC 1. Bei einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm sowie 40 mm Baubreite stützt das Bauteil vorwiegend radiale Belastungen und axiale Führungskräfte in beide Richtungen ab. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt die Ausführung einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Ein Stahlblechkäfig und beidseitige Blechabdeckungen schützen den Wälzkörpersatz im laufenden Betrieb.
Dieses Rillenkugellager eignet sich für größere Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau, in denen mittlere bis hohe Radiallasten bei kombinierten Kraftrichtungen auftreten. Durch den Außendurchmesser von 215 mm und die 120-mm-Bohrung findet die Lagereinheit ihren Platz in schweren Maschinenkonstruktionen. Der zylindrische Außenring ohne Nut fügt sich passgenau in ebene Gehäusebohrungen ein.
Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen aus, die im Betrieb bei bis zu +150 Grad oder durch feste Lagersitze entstehen. Dadurch klemmen die Wälzkörper bei betriebsbedingter Erwärmung nicht ein. Die beidseitigen, abnehmbaren Deckscheiben (ZZ) schirmen das Innere vor Schmutzpartikeln ab, ohne Reibungsverluste durch schleifende Lippen zu erzeugen. Der formstabile Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper mit gleichmäßigem Abstand in der Laufrille.
Mit einem Innendurchmesser von 120 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm und einer Gesamtbreite von 40 mm definiert das Lager den Bauraum für Wellensitz und Gehäusebohrung. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Umfangsnut aus, was die zylindrische Montage in Standardgehäusen ermöglicht.
Die Kennzeichnung ZZ verweist auf beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Blech. Diese Spaltdichtungen schützen die Laufbahnen vor dem Eindringen von Staub und Fremdkörpern, während das Schmiermittel im Lager gehalten wird. Da die Scheiben berührungsfrei vor den Innenringschultern enden, entsteht keine zusätzliche Reibungswärme durch schleifende Lippen.
Eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung definiert die Kennzeichnung C3. Dieser zusätzliche Spielraum verhindert ein Verspannen der Lagerung, wenn feste Passungen den Innenring aufweiten oder Betriebsbedingungen zu Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse führen. Das Lager bleibt dadurch auch bei thermischer Erwärmung leichtgängig.
Zwischen -20 und +150 Grad bewegt sich der zulässige Betriebsbereich dieser Bauform. Die Werkstoffpaarung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und einem Stahlblechkäfig bleibt innerhalb dieser Spanne maßhaltig und behält ihre Gefügestabilität. Für Anwendungen außerhalb dieses Temperaturfensters sind gesonderte Werkstoffe oder modifizierte Schmierstoffe erforderlich.
In der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1) gefertigt, erfüllt das Lager die üblichen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für den industriellen Einsatz. Für die Lagersitze an Welle und Gehäuse empfiehlt sich eine sorgfältige Feinbearbeitung, um Rundlauffehler und vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Gehärteter Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bildet den Werkstoff für die massiven Ringe und Wälzkörper. Dieser Chromstahl ist auf hohe Härte und Ermüdungsfestigkeit im Wälzkontakt ausgelegt. Zur Führung der Kugeln dient ein Käfig aus gepresstem Stahlblech, der für gleichmäßige Abstände sorgt.