NKE
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Das Rillenkugellager 61872 -M von NKE Steyr bietet mit 360 mm Bohrung und Messingkäfig eine kompakte Lösung für schwere Radiallagerungen.
Das Rillenkugellager 61872 -M ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für großdimensionierte Wellen. Mit einem Innendurchmesser von 360 mm, einem Außendurchmesser von 440 mm und einer schmalen Breite von 38 mm gehört die Konstruktion zu den Dünnring-Ausführungen mit geringem Querschnitt. Dieses offene Lager von NKE Steyr nimmt vorrangig radiale Belastungen auf und führt Wellen mit geringer Bauhöhe im Gehäuse. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und normaler Radiallagerluft lässt sich das Bauteil maßgenau in genormte Gehäuse- und Wellensitze integrieren.
Dieses Großlager eignet sich vor allem für Industrieanwendungen, bei denen große Hohlwellen oder Achsen auf engem radialem Raum gelagert werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Großmaschinenbau sowie bei Industriegetrieben und Wellenlagerungen mit begrenztem Bauraum. Da das Lager offen ausgeführt ist, setzt die Einbauumgebung eine saubere Kapselung durch das Gehäuse voraus. In solchen Systemen dient es dazu, mittlere bis hohe Radiallasten bei moderater Drehzahl aufzunehmen.
Das Nachsetzzeichen -M kennzeichnet den massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper im Betrieb stabil führt. Gegenüber Standardkäfigen aus Stahlblech zeichnet sich Messing durch eine hohe Festigkeit sowie günstige Notlaufeigenschaften bei Schmierstoffmangel aus. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Weil das Lager ohne integrierte Dichtung geliefert wird, wählen Konstrukteure das Schmiermittel passend zum Betriebsregime. Eine regelmäßige Schmierstoffzufuhr und externe Gehäusedichtungen schützen die Laufbahnen vor Schmutz und Verschleiß.
Mit einem Innendurchmesser von 360 mm, einem Außendurchmesser von 440 mm sowie einer Breite von 38 mm weist das Modell einen schmalen Querschnitt auf. Bezogen auf den Durchmesser zählt es zu den Dünnringlagern. Der zylindrische Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt.
Das Nachsetzzeichen -M steht für einen massiven Messingkäfig. Dieser Werkstoff widersteht mechanischen Belastungen, Vibrationen und Beschleunigungskräften unempfindlicher als einfache Blechkäfige. Zudem besitzt Messing günstige Reibeigenschaften, was die Führung der Wälzkörper im Schmierfilm unterstützt und die thermische Stabilität im Dauerbetrieb fördert.
Ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben erfolgt die Schmierstoffversorgung über das umgebende Gehäusesystem. Je nach Anforderung kommen Schmierfett oder Schmieröl zum Einsatz. Eine wirksame externe Abdichtung der Lagerstelle ist erforderlich, um Schmierstoffverluste zu vermeiden und das Eindringen von Schmutzpartikeln in die Laufbahnen zu verhindern.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius bei Verwendung des Standard-Wälzlagerstahls (100Cr6) und Messingkäfigs. Bei der Auswahl von Schmiermittel und Gehäusedichtungen ist darauf zu achten, dass diese Komponenten den auftretenden Betriebstemperaturen innerhalb dieser Spanne standhalten.
Mit normaler Radiallagerluft und Fertigung nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 deckt das Modell die typischen Anforderungen des Maschinenbaus ab. Die normale Radialluft gleicht Maßänderungen durch Passungsübermaße oder Erwärmung aus, ohne dass die Wälzkörper im Betrieb verspannt werden.
Als Radial-Rillenkugellager nimmt die Konstruktion vorrangig radiale Kräfte auf. Durch die tiefen Rillen in Innen- und Außenring kann das Lager zusätzlich Axialkräfte in beiden Richtungen aufnehmen. Für stark dominierende Axiallasten oder auftretende Fluchtungsfehler sind gesonderte Bauarten wie Axial- oder Pendellager zu prüfen.
NKE AUSTRIA GmbH
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