SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,87 € | 73,54 € |
| 30 | 7,74 € | 69,68 € |
Das Rillenkugellager 210 N von SKF bietet mit den Maßen 50x90x20 mm und Ringnut eine kompakte Lösung für gezielte axiale Fixierung im Gehäuse.
Beim Rillenkugellager 210 N handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 von SKF Wälzlager. Die Konstruktion nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen mit 50 mm Durchmesser. Durch den offenen Aufbau ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich die Komponente für Einbauumgebungen mit vorhandener Gehäuseschmierung. Das Lager arbeitet mit normaler Radiallagerluft und verfügt über einen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper auf Abstand hält.
Dieses Wälzlager kommt in Industrieanwendungen mit vorwiegend radialer Krafteinwirkung zum Einsatz. Überall dort, wo axiale Bauräume eng bemessen sind, ermöglicht die integrierte Ringnut im Außenring eine Arretierung über Sicherungsringe. Durch die Einfüllnuten fasst das Lager mehr Wälzkörper, was die radiale Tragfähigkeit begünstigt. Das offene Bauteil wird in geschlossenen Systemen betrieben, in denen Öl oder Schmierfett extern zugeführt wird.
Einfüllnuten sind vor allem für radiale Kräfte ausgelegt. Axiale Kräfte in Richtung der Einfüllnut sollten gering gehalten werden, damit die Wälzkörper nicht an den Nutkanten anlaufen. Das Lager erfüllt die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Bei der Montage im Gehäuse spart die Ringnut Bauraum, da Gehäuseschultern entfallen können.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 20 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen den Sitz auf der Welle sowie im Gehäuse. Gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 fügt sich das Bauteil maßhaltig in genormte Aufnahmebohrungen ein.
Die Ringnut dient der axialen Fixierung des Lagers im Gehäuse mittels Sprengring. Diese Bauform spart Bauraum und vereinfacht die Gehäusekonstruktion, da axiale Halteschultern entfallen können. Das Lager wird dadurch in axialer Richtung positioniert.
Einfüllnuten ermöglichen das Einbringen einer größeren Anzahl an Wälzkörpern in die Laufbahn. Dadurch erhöht sich die radiale Belastbarkeit der Bauform. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass axiale Belastungen in Richtung der Einfüllkanten begrenzt bleiben.
Als offenes Wälzlager besitzt das Bauteil keine werkseitig integrierten Dichtscheiben. Schmierstoffe wie Öl oder Schmierfett werden über das umgebende Maschinengehäuse zugeführt. Zudem schützt eine externe Gehäuseabdichtung das Lagerinnere vor eindringenden Fremdpartikeln und Feuchtigkeit.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diesen Temperaturbereich ausgelegt. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass das verwendete Schmiermittel innerhalb dieses thermischen Fensters funktionsfähig bleibt.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das genormte Radialspiel im unbelasteten Lager vor dem Einbau. Sie ist für übliche Passungsverhältnisse und Standard-Betriebstemperaturen vorgesehen. Nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einsetzen ins Gehäuse verbleibt Spielraum für einen klemmfreien Lauf der Wälzkörper.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership