SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,38 € | 273,09 € |
| 5 | 28,75 € | 258,72 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6022 M/C3 von SKF verfügt über einen massiven Messingkäfig, vergrößerte C3-Radiallagerluft und die Hauptabmessungen 110 x 170 x 28 mm.
Das Rillenkugellager 6022 M/C3 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Wälzlagerstahl (100Cr6) in SKF Explorer Ausführung. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Breite von 28 mm nimmt dieses Wälzlager vorwiegend Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform ohne Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Schmiermittelzufuhr über das umgebende System. Dank erhöhter Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 läuft das Lager bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad gleichmäßig.
Konstrukteure wählen diese Ausführung vor allem für größere Maschinenwellen und Industriegetriebe, bei denen hohe Laufruhe und Stabilität gefordert sind. Durch den massiven Messingkäfig verträgt die Lagerung starke Vibrationen und Beschleunigungskräfte, wie sie bei hohen dynamischen Beanspruchungen auftreten. Weil das Lager offen konstruiert ist, integrieren Sie es bevorzugt in geschlossene Gehäuse mit bestehendem Schmierkreislauf. Dadurch gelangt der Schmierstoff kontinuierlich an die Wälzkörper.
Die Kombination aus Messingkäfig und leicht vergrößerter Radiallagerluft C3 bietet thermische und mechanische Reserven im laufenden Betrieb. Wenn sich Welle und Lagerringe im Betrieb unterschiedlich stark erwärmen, wirkt das C3-Lagerspiel einem Verspannen der Wälzkörper entgegen. Gleichzeitig führt der geführte Messingkäfig die Kugeln präzise und dämpft Schwingungen ab. Beachten Sie bei der Konstruktion, dass der Außenring ohne Nut ausgeführt ist und eine geeignete externe Abdichtung im Gehäuse vorgesehen werden muss.
Mit 110 mm Innendurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite entspricht das Lager genormten Einbaumaßen. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Sprengringnut. Durch diese standardisierten Abmessungen eignet sich das Modell für entsprechende Wellen- und Gehäusedurchmesser im Maschinenbau.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist erforderlich, wenn hohe Betriebstemperaturen oder feste Passungen zu einer Ausdehnung der Innenringe führen. Das Lagerspiel gleicht Wärmedehnungen aus und wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen.
Der Kennbuchstabe M steht für einen Massivkäfig aus Messing, der die Wälzkörper im Lager auf gleichmäßigem Abstand hält. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit, geringen Verschleiß und Notlaufeigenschaften aus. Daher eignet sich diese Käfigausführung für Anwendungen mit stoßartigen Schwingungen, höheren Drehzahlen oder wechselnden Beschleunigungskräften.
Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben handelt, ist kein Schmierstoff ab Werk eingefüllt. Sie binden das Lager direkt in das Gehäuseschmiersystem ein, beispielsweise über eine externe Ölumlaufschmierung oder eine gezielte Fettbefüllung. Zudem schützt eine bauseitige Gehäusedichtung das Bauteil vor Verunreinigungen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die formstabilen Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Messingkäfig bleiben in diesem Temperaturfenster funktionstüchtig. Für den Einsatz stimmen Sie den verwendeten Schmierstoff auf die tatsächliche Betriebstemperatur und die Umgebungsbedingungen ab.
Die Toleranzklasse P6 definiert eine engere Maß- und Formgenauigkeit als die Standardklasse PN. Dies betrifft engere Toleranzfelder bei Bohrungs- und Außendurchmesser sowie bei der Ringbreite. Eine höhere Maßgenauigkeit sorgt für einen präzisen Sitz auf der Welle und unterstützt einen vibrationsarmen, ruhigen Lauf in anspruchsvollen Getriebekonstruktionen.
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