SKF
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Kompaktes Rillenkugellager 16010 /C3 von SKF mit 50 mm Bohrung, vergrößerter Lagerluft und P6-Präzision für schmale Bauräume.
Das Rillenkugellager 16010 /C3 von SKF ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager der schmalen Baureihe 160. Es nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem leichten Stahlblechkäfig, eignet sich dieses Wälzlager für anspruchsvolle Drehzahlbereiche. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer schmalen Breite von nur 10 mm spart die Konstruktion wertvollen Bauraum ein.
Dieses Radialkugellager empfiehlt sich, wenn bei begrenzter axialer Einbaubreite eine tragfähige Lagerung für eine 50-mm-Welle ausgelegt werden soll. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben sowie in Elektroantrieben. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Betrieb eine externe Schmierstoffversorgung über das Gehäuse sowie einen wirksamen Schutz vor Schmutzpartikeln. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Die Ausführung mit C3-Lagerluft verfügt über ein leicht vergrößertes Radialspiel im Anlieferungszustand. Dies gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebswärme oder stramme Passungen auf Welle und Gehäuse aus, ohne dass die Wälzkörper klemmen. Gleichzeitig bietet die Fertigung nach Toleranzklasse P6 (vergleichbar mit ABEC 3) eine engere Maß- und Laufgenauigkeit als die Normaltoleranz. Diese Feinabstimmung unterstützt einen ruhigen Lauf bei erhöhten Betriebstemperaturen und verringert Vibrationen in präzise geführten Antriebseinheiten.
Die Hauptabmessungen betragen 50 mm Innendurchmesser (Bohrung), 80 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite. Durch die geringe Breite im Verhältnis zum Durchmesser zählt es zur schmalen Baureihe 160, was eine platzsparende Konstruktion von Gehäusen und Wellen unterstützt.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Das interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen ist größer bemessen. Dadurch wird thermische Dehnung bei Erwärmung oder strammen Passungen ausgeglichen, was unerwünschte Lagerspannungen mindert und einen leichten Lauf begünstigt.
Toleranzklasse P6 (nach ABEC 3) definiert engere Fertigungstoleranzen bezüglich Maßhaltigkeit und Rundlauf als die Normaltoleranz. Diese engere Fertigung unterstützt eine präzisere Führung der Welle, reduziert Laufabweichungen bei höheren Drehzahlen und trägt zu einem vibrationsarmen sowie geräuscharmen Laufverhalten bei.
Mangels integrierter Dichtscheiben besitzt das Lager keine werksseitige Schmierfettfüllung. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Gehäuse mittels Schmieröl oder Schmierfett. Externe Dichtungen wie Radialwellendichtringe am Gehäusedeckel sind erforderlich, um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit in die Wälzkörperlaufbahn zu vermeiden.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius, getragen vom Wälzlagerstahl 100Cr6 und dem Stahlblechkäfig. Entscheidend für die reale Einsatzgrenze in der Konstruktion bleibt die thermische Beständigkeit des extern verwendeten Schmierstoffs.
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