SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Einreihiges SKF Rillenkugellager 6040 M/C3 mit Messingkäfig, C3-Lagerluft und den Abmessungen 200x310x51 mm für anspruchsvolle Radiallasten in Industrieanlagen.
Das Rillenkugellager 6040 M/C3 von SKF ist ein offenes, einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieantriebe. Die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt hohe radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Dank der präzisen Laufbahnen und des stabilen Innenaufbaus läuft das Lager vibrationsarm und gleichmäßig. Typische Einsatzgebiete umfassen schwere Getriebe und den allgemeinen Großmaschinenbau.
Das Lager ist auf hohe mechanische Beanspruchungen in Großantrieben und Getriebekonstruktionen ausgelegt. Durch den Außendurchmesser von 310 mm und die Bohrung von 200 mm führt das Bauteil schwere Wellen präzise. Die offene Bauform ermöglicht eine Schmierung über vorhandene Ölkreisläufe oder eine direkte Fettnachschmierung im Gehäuse. Dadurch bleibt die Lagerstelle auch bei kontinuierlichem Betrieb thermisch stabil.
Die Kennzeichnung M steht für einen Messingkäfig, der die Wälzkörper auch bei Vibrationen und raschen Drehzahlwechseln zuverlässig führt. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen aus. Dehnt sich die Welle im Betrieb thermisch aus, trägt das vergrößerte Lagerspiel dazu bei, Verspannungen der Wälzkörper zu vermeiden. Dies unterstützt einen ruhigen Lauf bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad.
Mit einer Innenbohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm und einer Breite von 51 mm weist das Lager Standardabmessungen auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Vor der Montage sollten die Passungsmaße der Welle und des Gehäuses exakt abgeglichen werden.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahn gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung sowie Durchbiegungen aus. Dadurch bleibt die Leichtgängigkeit auch unter thermischer Beanspruchung erhalten.
Das Nachsetzzeichen M verweist auf die Ausführung mit Messingkäfig. Messing bietet hohe Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Der Käfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den Laufbahnen und dämpft auftretende Schwingungen wirksam ab.
Offene Wälzlager verzichten auf integrierte Dichtungen, um den ungehinderten Schmierstofffluss in extern abgedichteten Gehäusen zu gewährleisten. Das Schmiermedium aus dem Ölumlauf oder Gehäusebad kann Wärme ungehindert abführen und Reibung an den Kontaktflächen minimieren.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, bleibt die Formstabilität der Komponenten in dieser Spanne gewahrt. Der verwendete Schmierstoff sollte stets auf die im Betrieb auftretenden Temperaturen abgestimmt sein.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN, vergleichbar mit ABEC 1. Diese Normaltoleranz genügt für die Mehrzahl aller industriellen Maschinenbauanwendungen. Sie erlaubt eine passgenaue Montage auf Wellen und in Bohrungen nach den üblichen Passungsrichtlinien.
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