SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 20,65 € | 392,20 € |
| 5 | 41,29 € | 371,56 € |
Das einreihige SKF Rillenkugellager 6316 M/C4 (80x170x39 mm) kombiniert einen robusten Messingkäfig mit stark vergrößerter C4-Lagerluft für thermisch anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6316 M/C4 von SKF nimmt radiale sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, verfügt diese offene Ausführung über eine Bohrung von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Breite von 39 mm. Durch die Kombination aus Messingkäfig und der Toleranzklasse P0 eignet sich das Bauteil für anspruchsvolle Betriebsumgebungen, in denen Standardausführungen an Grenzen stoßen.
Das Rillenkugellager 6316 M/C4 kommt vor allem bei starker Erwärmung oder deutlichen Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse zum Einsatz. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Bauform ohne Flansch oder Nut am Außenring erleichtert die zylindrische Integration in passende Gehäusebohrungen.
Weil es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, stimmen Sie die Schmierstoffzufuhr und äußere Abdichtung passend auf die jeweiligen Betriebsbedingungen ab.
Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad aus und beugt einem Klemmen der Wälzkörper vor. Gleichzeitig führt der massive Messingkäfig die Kugeln auch bei Vibrationen oder raschen Drehzahlwechseln formstabil in den Laufbahnen.
Beachten Sie bei der Konstruktion, dass C4-Lager im kalten Stillstand ein spürbares Radialspiel aufweisen. Erst bei voller Betriebstemperatur und nach dem Einbau auf die 80-mm-Welle stellt sich das vorgesehene Betriebsspiel ein.
Die Maße betragen 80 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 39 mm Breite. Als einreihiges Rillenkugellager ohne Nut und Flansch am Außenring entspricht es der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Beide Ringe und die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft, die über dem Standard und über der Stufe C3 liegt. Dieses vergrößerte Radialspiel verhindert, dass sich die Wälzkörper bei betriebsbedingter Erwärmung oder festen Wellenpassungen verklemmen. Das Lager bleibt dadurch auch bei ungleicher Ausdehnung von Innen- und Außenring voll beweglich.
Der Buchstabe M steht für einen massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper auf Abstand hält und gleichmäßig führt. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Notlaufeigenschaften und Schwingungsdämpfung aus. Dieser Käfigtyp eignet sich besonders für Anwendungen mit starken Stoßbelastungen, raschen Drehzahländerungen oder erhöhter thermischer Beanspruchung.
Da dieses Wälzlager ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, bringen Sie Schmierfett oder Schmieröl extern über das Gehäusesystem ein. Die offene Bauform ermöglicht einen ungehinderten Schmierstoffaustausch und gezielte Nachschmierung im Betrieb. Gleichzeitig müssen externe Dichtungen an der Gehäusekonstruktion das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindern.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Diese Eignung basiert auf dem Standard-Wälzlagerstahl, dem temperaturbeständigen Messingkäfig sowie der vergrößerten C4-Lagerluft. Letztere trägt dazu bei, dass selbst bei deutlicher Temperaturdifferenz zwischen Welle und Gehäuse ausreichend Bewegungsspielraum erhalten bleibt.
Die Einstufung in Toleranzklasse P0 entspricht der internationalen Normalklasse PN beziehungsweise dem Standard ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für Innenring, Außenring und Breite. Für gängige Industrieanwendungen bietet diese Klasse das bewährte Verhältnis aus Präzision und wirtschaftlicher Austauschbarkeit im Reparatur- oder Erstausrüstungsfall.
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