NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 5,60 € | 50,46 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6213 NRC3 von NSK bietet mit 65x120x23 mm, Sprengring und C3-Lagerluft eine verlässliche Lösung für anspruchsvolle Radiallasten.
Das Rillenkugellager 6213 NRC3 von NSK ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und 23 mm Breite. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben läuft es mit geringem Drehwiderstand und lässt sich direkt über das Gehäusesystem schmieren. Die Ausführung kombiniert eine Ringnut samt Sprengring im Außenring mit einer vergrößerten internen Lagerluft für anspruchsvolle thermische und mechanische Betriebsbedingungen.
Dieses Wälzlager eignet sich vorrangig für Konstruktionen, die überwiegend radiale Belastungen und moderate Axialkräfte aufnehmen. Typische Einsatzfelder finden sich in allgemeinen Industrieantrieben und Lagerungen mit radialer Hauptbelastung. Durch den integrierten Sprengring im Außenring lässt sich das Lager axial im Gehäuse fixieren, ohne dass aufwendige Gehäuseschultern oder zusätzliche Sicherungsringe nötig sind. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius, was den Einsatz in wärmeintensiven Umgebungen ermöglicht.
Die Kennzeichnung NR steht für eine Ringnut mit Sprengring im Außenring, was die axiale Fixierung im Lagersitz vereinfacht und Bauraum einspart. Die Nachsetzkennung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin, wodurch das Lagerspiel auch bei Erwärmung der Welle oder festen Passungen erhalten bleibt. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), eignet sich diese offene Ausführung für sauber gekapselte Gehäuse mit externer Öl- oder Fettschmierung.
Mit 65 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite verfügt das Wälzlager über genormte Hauptabmessungen für zylindrische Lagersitze. Die Maß- und Lauftoleranzen von Innen- sowie Außenring entsprechen der Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normaltoleranz.
Die Kennzeichnung NR signalisiert eine umlaufende Ringnut im Außenring samt passendem Sprengring. Diese Bauform ermöglicht eine formschlüssige axiale Sicherung direkt an der Gehäusewandung. Konstrukteure sparen dadurch axiale Anlageschultern oder separate Deckelkonstruktionen im Gehäuse ein, was die Montage erleichtert und den axialen Bauraum reduziert.
Eine C3-Lagerluft bietet ein größeres radiales Spiel als die Standardausführung. Wenn sich Welle und Lagerinnenring im Betrieb erwärmen oder feste Passungen gewählt werden, dehnt sich das Material aus. Das zusätzliche Lagerspiel beugt einem radialen Verspannen der Wälzkörper vor, wodurch das Lager auch bei Betriebswärme frei abrollt.
Offene Wälzlager verzichten auf integrierte Dichtscheiben, wodurch keine Reibung durch schleifende Dichtlippen entsteht. Dies begünstigt hohe Drehzahlen und eine zügige Wärmeabfuhr. Der Einsatz setzt voraus, dass das Maschinengehäuse die Lagerstelle vor Schmutz schützt und eine externe Schmierstoffzufuhr mit Schmierfett oder Schmieröl bereitstellt.
Für diese Ausführung ist ein Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der verbaute Stahlblechkäfig bleiben in diesem thermischen Rahmen formstabil. Für die tatsächliche Einsatzgrenze der Baugruppe ist stets auch die thermische Beständigkeit des genutzten Schmierstoffs zu beachten.
NSK stattet dieses einreihige Rillenkugellager mit einem Stahlblechkäfig aus. Dieser Käfig führt die Wälzkörper zuverlässig auf Abstand, besitzt ein geringes Eigengewicht und eignet sich für gebräuchliche Industrieschmierstoffe innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs.
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