NSK
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| 30 | 7,16 € | 64,49 € |
Das zweireihige Rillenkugellager 4207 von NSK bietet mit 35 mm Bohrung und 72 mm Außendurchmesser eine hohe radiale Tragfähigkeit im kompakten Bauraum.
Das Rillenkugellager 4207 ist ein zweireihiges Radialkugellager ohne Dichtung. Diese Bauform nimmt vorrangig Radialkräfte auf, wenn ein einreihiges Lager an seine Belastungsgrenzen stößt. Der Hersteller NSK fertigt das Wälzlager aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen im Lagerinneren. Durch die offene Ausführung eignet sich das Modell für geschmierte Gehäusekonstruktionen im allgemeinen Maschinenbau.
Konstrukteure wählen das Rillenkugellager 4207 vor allem für Lagerstellen, die bei begrenztem Außendurchmesser erhöhte Radiallasten tragen müssen. Der Einsatz erfolgt in rotierenden Systemen, die eine kompakte Lagerung mit zwei Kugelreihen verlangen. Da der Innenring mit Einfüllnuten ausgeführt ist, nimmt das Bauteil primär radiale Kräfte auf. Das Lager lässt sich in vorhandene Öl- oder Fettkreisläufe einbinden und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab.
Beim Einbau dieses Lagers ist die Ausrichtung bezüglich der Lastrichtung wesentlich. Wegen der Einfüllnuten am Innenring dürfen Axialkräfte nur in begrenztem Umfang wirken. Da keine integrierten Dichtscheiben vorhanden sind, erfolgt der Schutz vor Fremdpartikeln über das umgebende Gehäuse. Das Lager besitzt normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Ein sachgerechter Lauf stützt sich auf saubere Schmierstoffe und entsprechend gefertigte Lagersitze.
Die Hauptabmessungen betragen 35 mm Innendurchmesser, 72 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite. Diese Maße definieren den erforderlichen Bauraum für die Welle sowie die Gehäusebohrung der zweireihigen Lagerung.
Zwei Kugelreihen bieten mehr Tragpunkte als eine einzelne Reihe. Dadurch verteilt das Lager die wirkenden Radialkräfte auf eine größere Fläche. Sie nutzen diese Bauart überall dort, wo bei unverändertem Wellendurchmesser eine höhere Belastbarkeit im Vergleich zu einreihigen Rillenkugellagern gefordert ist.
Einfüllnuten ermöglichen das Einbringen einer größeren Anzahl an Wälzkörpern zwischen Innen- und Außenring. Dies steigert die radiale Tragfähigkeit der Konstruktion. Gleichzeitig schränken die Nuten die Belastbarkeit gegenüber Axialkräften ein, weshalb das Lager vorrangig Radiallasten aufnehmen sollte.
Als offenes Kugellager besitzt das Modell keine Dichtscheiben und enthält ab Werk keine Dauerschmierung. Sie schmieren das Lager über das umgebende Maschinengehäuse mit Schmierfett oder im Ölbad. Das Schmiermittel gelangt ungehindert an die Kugeln und kühlt die Kontaktflächen.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 sind für diesen Einsatzbereich spezifiziert. Der verwendete Schmierstoff sollte denselben thermischen Arbeitsbereich abdecken.
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