NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,13 € | 97,42 € |
| 20 | 10,26 € | 92,29 € |
Das einreihige Rillenkugellager 16024 C3 von NSK bietet mit 120x180x19 mm und vergrößerter Lagerluft hohe Laufruhe bei thermischer Belastung.
Beim Rillenkugellager 16024 C3 handelt es sich um ein offenes, einreihiges Radialkugellager mit einem Innendurchmesser von 120 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer schmalen Baubreite von 19 mm. NSK fertigt dieses Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, kombiniert mit einem formstabilen Stahlblechkäfig. Durch die schmale Bauform lässt sich das Lager platzsparend in Baugruppen integrieren. Es nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie moderate axiale Lasten in beiden Richtungen auf.
Das Rillenkugellager 16024 C3 findet seinen Einsatz vor allem im Maschinenbau, in Getrieben und Großantrieben, bei denen begrenzte axiale Bauräume vorliegen. Aufgrund des offenen Designs zirkuliert das Schmiermittel ungehindert, was den Betrieb in ölgeschmierten Systemen oder geschützten Gehäusen begünstigt. Die Konstruktion deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Wartungsteams und Erstausrüster schätzen die standardisierten Anschlussmaße für die Montage in bestehenden Aggregaten.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses zusätzliche Spiel gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im laufenden Betrieb aus und trägt dazu bei, Verspannungen der Wälzkörper bei engen Passungen zu vermeiden. Für Instandhalter und Konstrukteure bedeutet dies mehr Betriebssicherheit bei höheren Drehzahlen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring. Vor dem Einbau sollte sichergestellt sein, dass die Umgebungsabdichtung des Gehäuses vor Schmutzeintrag schützt, da das Lager selbst ungedichtet ausgeführt ist.
Das Lager 16024 gehört zu den besonders schmalen Rillenkugellagern. Mit einer Breite von lediglich 19 mm bei einem Außendurchmesser von 180 mm spart das Lager axialen Bauraum ein. Dadurch eignet es sich für kompakte Gehäusekonstruktionen, bei denen dennoch eine 120-mm-Welle präzise gelagert werden muss.
Das Wälzlager verfügt über eine Bohrung von 120 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 19 mm. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Gefertigt ist die Ausführung in der Normtoleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 aus Wälzlagerstahl 100Cr6.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur normalen Lagerluftgruppe. Diese Ausführung ist für Anwendungen gedacht, bei denen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungssitze das Betriebsspiel im eingebauten Zustand verringern. Sie beugt unerwünschten Verspannungen während des Betriebs vor.
Als offenes Lager ermöglicht es den direkten Durchfluss von externen Schmiermitteln wie Öl oder Fett in geschlossenen Getrieben. Zudem entstehen im Vergleich zu berührend dichtenden Varianten keine reibungsbedingten Dichtungsverluste. Voraussetzung für den Einsatz ist ein sauberes Gehäuseumfeld mit externen Dichtelementen gegen das Eindringen von Fremdkörpern.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl die Wälzkörper als auch die Lagerringe aus Standard-Wälzlagerstahl und der robuste Stahlblechkäfig sind auf diese Betriebsbedingungen ausgelegt. Die Schmierstoffauswahl sollte stets auf die jeweiligen Betriebstemperaturen der Umgebung abgestimmt sein.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf Abstand und hält sie gleichmäßig im Laufring. Durch das geringe Eigengewicht des Blechs bleiben die Trägheitskräfte gering. Der Käfig verträgt Betriebstemperaturen bis +150 Grad Celsius und ist gegenüber den gängigen Industrieschmierstoffen beständig.
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