SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,10 € | 20,92 € |
| 25 | 2,20 € | 19,82 € |
| 50 | 3,30 € | 18,72 € |
Das Rillenkugellager 6206 TN9/C4 (30x62x16 mm) kombiniert einen leichten Polyamidkäfig mit vergrößerter C4-Lagerluft für Anwendungen mit erhöhten Betriebstemperaturen.
Das einreihige Rillenkugellager 6206 TN9/C4 von SKF nimmt radiale sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 30 mm Bohrung, 62 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite, eignet sich dieses offene Wälzlager für anspruchsvolle Betriebsumgebungen. Dank der offenen Bauform verteilt sich Schmiermittel ungehindert im Lagersitz. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Dieses Wälzlager wird vor allem dort verwendet, wo Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder elastische Verformungen der Welle auszugleichen sind. Geeignete Einsatzfelder sind Lagerstellen mit erhöhter thermischer Belastung oder starken Wärmeübergängen. Durch die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtungen eignet sich das Modell vorrangig für gekapselte Gehäuse, die über eine externe Schmierstoffversorgung verfügen.
Die Kennzeichnung TN9 steht für einen Polyamidkäfig, der das Gewicht der rotierenden Teile reduziert und die Laufeigenschaften begünstigt. Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 bietet gegenüber Normallagern einen größeren Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahn. Dies wirkt einem Verspannen der Bauteile entgegen, wenn sich Welle oder Gehäuse im laufenden Betrieb erwärmen. Bei der konstruktiven Auslegung sind die Lagersitzpassungen auf dieses Betriebsspiel abzustimmen.
Die Hauptabmessungen betragen 30 mm Innendurchmesser (Bohrung), 62 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite. Das Lager besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Nut oder Flansch. Durch diese genormten Maße passt das Modell in Gehäuse- und Wellensitze nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Die Kennung TN9 bezeichnet einen Käfig aus Polyamid, der im Vergleich zu Ausführungen aus Stahlblech ein geringeres Eigengewicht aufweist. Das elastische Material dämpft Laufgeräusche und reduziert Trägheitskräfte bei schnellen Drehzahländerungen im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die Bezeichnung C4 signalisiert eine stark vergrößerte Radiallagerluft, die über dem Niveau der Standardluft sowie der C3-Ausführung liegt. Dieser vergrößerte Freiraum verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn im Betrieb deutliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring oder feste Passungsübermaße vorliegen.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Sie erlauben den ungehinderten Schmierstoffaustausch bei Ölbad- oder Zirkulationsschmierung und verringern den Reibungswiderstand. In sauberen, extern abgedichteten Gehäusen ermöglicht diese Bauart zudem ein gezieltes Nachschmieren im Rahmen planmäßiger Wartungsintervalle.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Begrenzender Faktor für die Maximaltemperatur ist der thermoplastische Käfigwerkstoff aus Polyamid. Für einen sicheren Betrieb muss auch das gewählte Schmiermittel für diesen Temperaturbereich freigegeben sein.
Das Radiallager nimmt vorrangig Kräfte senkrecht zur Welle auf. Durch die tief eingearbeiteten Laufrillen im Innen- und Außenring überträgt das Bauteil zusätzlich Axialkräfte in beiden Richtungen. Bei vorwiegenden oder reinen Axiallasten kommen dagegen spezialisierte Axial-Wälzlager zum Einsatz.
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