FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 12,50 € | 237,45 € |
| 5 | 24,99 € | 224,95 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6226 -C4 von FAG bietet mit 130x230x40 mm stark vergrößertes Radialspiel für wärmeintensive Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6226 -C4 ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 230 mm sowie einer Breite von 40 mm. Es stammt von FAG und besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der Laufrille. Dank der Ausführung ohne Dichtscheiben eignet sich dieses Wälzlager für Schmieröl- oder Fettschmierung in geschützten Einbauräumen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager nimmt hohe Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Der Einsatz empfiehlt sich vor allem bei Wellenlagerungen, an denen betriebsbedingt erhebliche Wärme entsteht oder Temperaturunterschiede zwischen rotierenden und stehenden Bauteilen auftreten. Durch die offene Bauart lässt sich das Schmiermittel direkt zuführen und im laufenden System austauschen. Weil der Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist, fügt sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen ein.
Das Kürzel C4 kennzeichnet eine stark erhöhte Radiallagerluft, die über dem normalen Betriebsspiel und über der Lagerluftstufe C3 liegt. Dieses Radialspiel gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn zwischen Innenring und Außenring Temperaturunterschiede entstehen. Zudem trägt das Spiel dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper bei festen Presspassungen auf der Welle zu vermeiden. Vor der Inbetriebnahme ist zu beachten, dass das offene Lagersystem durch eine geschützte Umgebung vor Schmutzpartikeln bewahrt werden sollte.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 130 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 230 mm sowie eine Breite von 40 mm. Bei diesen Maßen handelt es sich um eine genormte Baugröße. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt über keine Flansche oder Sicherungsnuten.
Die Kennzeichnung C4 beschreibt eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Sie bietet den Wälzkörpern im unbelasteten Zustand mehr Bewegungsspielraum als die Standardluft oder die Stufe C3. Diese Eigenschaft verhindert Verspannungen im Betrieb, falls sich die Welle durch Betriebswärme stärker ausdehnt als das umgebende Gehäuse oder feste Passungen das radiale Spiel einengen.
Als offenes Lager verzichtet diese Ausführung auf schleifende Dichtlippen oder Deckscheiben, wodurch Reibungsverluste minimiert bleiben. Schmierstoffe wie Öl oder Fett können ungehindert an die Laufbahnen gelangen und Wärme abführen. Der Einsatz setzt voraus, dass das Gehäuse oder externe Dichtungen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit wirksam verhindern.
Für diese Ausführung ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Die Kombination aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und dem Stahlblechkäfig ist auf Formstabilität innerhalb dieser Grenzen ausgelegt. Achten Sie darauf, ein Schmiermittel zu wählen, dessen Spezifikation ebenfalls für die im Betrieb auftretenden Temperaturen freigegeben ist.
Das Wälzlager entspricht der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN nach ISO sowie ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau ab. Die Toleranzklasse definiert die zulässigen Maß- und Rundheitsabweichungen der Bohrung, des Außendurchmessers sowie der Laufbahnen.
Der Käfig trennt die einzelnen Wälzkörper und hält sie auf gleichmäßigem Abstand zueinander, um eine ungleichmäßige Lastverteilung zu verhindern. Gefertigt aus Stahlblech, widersteht er mechanischen Belastungen und arbeitet innerhalb des gesamten Temperaturbereichs von -30 bis +150 Grad formstabil. Gleichzeitig erlaubt seine Konstruktion einen ungehinderten Schmiermittelfluss.
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