NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,06 € | 58,03 € |
| 30 | 6,12 € | 54,97 € |
Das Rillenkugellager 6016 DDUC3 von NSK bietet mit 80 mm Bohrung, 125 mm Außendurchmesser sowie beidseitiger Schleifdichtung verlässlichen Schutz vor Schmutz bei erhöhter Betriebstemperatur.
Mit dem Rillenkugellager 6016 DDUC3 steht ein einreihiges Wälzlager für vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen bereit. Der Hersteller NSK fertigt dieses Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 80x125x22 mm. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und beidseitig schleifenden Dichtungen eignet sich das Modell für Umgebungen mit Staub oder Spritzwasser. Durch die Normaltoleranz nach Toleranzklasse P0 lässt sich das Bauteil präzise in standardisierte Gehäuse integrieren.
Dieses Rillenkugellager eignet sich für rotierende Wellen in Baugruppen mit kombinierten Lasten, bei denen Schmutzeintrag vermieden werden soll. Die DDU-Dichtung schützt die Laufbahnen vor dem Eindringen von Partikeln und Feuchtigkeit, während das Schmiermittel im Lagerinneren verbleibt. Bei Drehzahlen innerhalb des zulässigen Bereichs ist das einreihige Kugellager dafür ausgelegt, kombinierte Lasten aufzunehmen. Konstruktionen profitieren dort von der Bauform, wo geschlossene Gehäuse mit stabilen Laufeigenschaften verlangt werden.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen kompensiert die thermische Ausdehnung im Dauerbetrieb, wenn Welle und Innenring wärmer werden als das umgebende Gehäuse. Das Lager arbeitet zuverlässig im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Zudem wirkt die C3-Luft einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, falls feste Passungen auf der 80-mm-Welle den Innenring geringfügig aufweiten.
Mit 80 mm Bohrungsdurchmesser, 125 mm Außendurchmesser sowie 22 mm Breite entspricht das Lager genormten Hauptabmessungen. Diese Dimensionen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen mit Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Das einreihige Bauteil besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Umfangsnut.
Beidseitig angebrachte, schleifende Dichtlippen aus elastischem Werkstoff halten Staub, Schmutzpartikel sowie Spritzwasser vom Lagerinneren fern. Sie liegen direkt am Innenring an und tragen dazu bei, den Austritt des Schmierstoffs zu verhindern. Dadurch ist das Lager für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen ausgelegt.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch die Dichtelemente und der Stahlblechkäfig sind auf diese thermischen Bedingungen abgestimmt. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Komponenten ihre Formstabilität und unterstützen einen gleichmäßigen Lauf der Wälzkörper.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander und trennt benachbarte Kugeln voneinander. Dadurch verringert er Reibung sowie Geräuschentwicklung während der Rotation. Die Konstruktion aus Stahl zeichnet sich durch geringes Eigengewicht aus und widersteht üblichen mechanischen Schwingungen im Betrieb.
Bei Wellen mit 80 mm Durchmesser führt ein fester Presssitz oft zu einer spürbaren radialen Aufweitung des Innenrings. Die vergrößerte Lagerluft der Klasse C3 gleicht diesen Verdrängungseffekt sowie betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse aus. So bleibt ausreichend Radialspiel erhalten, um Schwergängigkeit und vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Das Bauteil nimmt in erster Linie radiale Kräfte auf, die senkrecht zur Welle wirken. Aufgrund der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring überträgt das einreihige Lager zusätzlich moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen. Für reine oder sehr hohe Axiallasten sollten dagegen spezialisierte Lagertypen gewählt werden.
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