NACHI
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Das Rillenkugellager 6010 CM von NACHI bietet mit 50x80x16 mm kompakte Maße und eine eingeengte Lagerluft für präzise, vibrationsarme Drehbewegungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6010 CM von NACHI nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und eignet sich auch zur Übertragung moderater axialer Kräfte in beiden Richtungen. Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 16 mm. Als offenes Lager konzipiert, verzichtet es auf integrierte Dichtscheiben. Dadurch bleibt der Reibungswiderstand gering. Das Bauteil ist aus Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt und arbeitet in einem Temperaturbereich von -40 bis +120 Grad Celsius.
Konstrukteure nutzen dieses Radialrillenkugellager bevorzugt in rotierenden Systemen wie Getrieben oder Elektromotoren. Da das Lager offen ausgeführt ist, benötigt die Einbaustelle eine externe Schmierstoffversorgung sowie eine wirksame Gehäuseabdichtung gegen Schmutzpartikel. Bei Umlaufschmierung oder im geschlossenen Ölbad erreicht die offene Bauform sehr günstige Reibungswerte. Das Lager führt rotierende Wellen mit hoher Drehfreude und eignet sich für industrielle Maschinen, bei denen konstante Laufeigenschaften und eine saubere Betriebsumgebung vorliegen.
Das Nachsetzzeichen CM kennzeichnet eine normale Radiallagerluft mit speziell eingeengtem Toleranzfeld, wie es häufig für Elektromotoren spezifiziert wird. Diese engere Abstimmung reduziert unerwünschtes Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen. Dadurch begünstigt das Wälzlager einen vibrationsarmen, leisen Lauf im Betrieb. Mit der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz bzw. ABEC 1) entspricht die Ausführung dem bewährten Standard für industrielle Einbaustellen.
Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 16 mm weist die Ausführung standardisierte Hauptabmessungen auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut gefertigt. Dadurch lässt sich das einreihige Lager passgenau in entsprechende Gehäusesitze integrieren.
Das Kurzzeichen CM definiert eine normale Radiallagerluft mit eingeengtem Toleranzbereich. Diese Vorgabe reduziert das radiale Lagerspiel und unterstützt einen ruhigen, vibrationsarmen Lauf. Die engere Toleranz trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung auf die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl bei.
Offene Lager besitzen weder Dicht- noch Deckscheiben, wodurch im Vergleich zu berührend gedichteten Varianten keine Reibung durch Dichtlippen entsteht. Das reduziert den Drehwiderstand. Voraussetzung für den Einsatz ist jedoch, dass die Schmierstoffversorgung und der Schutz vor Verunreinigungen über das umgebende Maschinengehäuse erfolgen.
Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Für die Führung der Kugeln kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und ist auf den zulässigen Temperaturbereich des Lagers abgestimmt.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -40 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne bleibt das Bauteil formstabil. Bei der Konstruktion ist das verwendete Schmiermittel, ob Fett oder Öl, auf die jeweils herrschenden Betriebstemperaturen der Anlage abzustimmen.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN sowie ABEC 1. Dies ist die übliche Normaltoleranz für Industrieanwendungen. Sie bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Maßhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit für Standardaufgaben im Maschinenbau und in der industriellen Instandhaltung.
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