TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,69 € | 202,97 € |
| 5 | 21,37 € | 192,29 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6030 von TIMKEN (150x225x35 mm) führt Wellen im industriellen Einsatz bei vorrangig radialen Belastungen.
Mit dem Rillenkugellager 6030 steht ein offenes, einreihiges Wälzlager für industrielle Anforderungen im Maschinen- und Anlagenbau zur Verfügung. Das Bauteil weist eine Bohrung von 150 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm sowie eine Breite von 35 mm auf. Gefertigt aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem geführten Stahlblechkäfig, nimmt die Konstruktion hohe radiale Kräfte auf. Für Wartung, Instandsetzung und Neukonstruktionen bietet die Ausführung von TIMKEN eine standardisierte Grundlage nach Toleranzklasse P0.
Das Rillenkugellager 6030 ist vorrangig für Industrieanwendungen mit kontinuierlichen Radialkräften und mäßigen axialen Belastungen bei Wellendurchmessern von 150 mm ausgelegt. Typische Einsatzfelder finden sich im schweren Maschinenbau, in stationären Industriegetrieben sowie in industriellen Antriebssystemen. Durch den spezifizierten Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad arbeitet das Wälzlager gleichmäßig unter herkömmlichen thermischen Bedingungen. Konstrukteure nutzen diese einreihige Bauform gezielt für starre Wellenlagerungen mit definierten Einbaumaßen.
Da das Rillenkugellager 6030 als offene Variante konstruiert ist, verfügt es über keine werkseitigen Dichtelemente. Im Betrieb ist daher eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich, um den Eintritt von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit in die Laufbahnen zu verhindern. Gleichzeitig setzt die Konstruktion eine regelmäßige Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl voraus. Die integrierte normale Radiallagerluft stellt bei genormten Passungen und empfohlenen Betriebstemperaturen das notwendige Betriebsspiel zwischen den Wälzkörpern und Ringen bereit.
Mit einer Bohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm und einer Breite von 35 mm zählt das Rillenkugellager 6030 zu den groß dimensionierten Radiallagern. Der Außenring verfügt über keine Flansche oder Ringnuten, sodass sich die Komponente bündig in zylindrisch gebohrte Gehäuse einsetzen lässt.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben begünstigt den direkten Austausch von Schmiermitteln bei Ölbad- oder Zirkulationsschmierungen. Gleichzeitig entfallen berührende Dichtlippen, was das Drehmoment reduziert. Eine externe Gehäuseabdichtung ist erforderlich, um die Laufbahnen und Kugeln vor Verschmutzung zu schützen.
Die normale Radiallagerluft definiert das interne radiale Spiel der Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring im Auslieferungszustand. Sie ist auf Standardpassungen der Welle abgestimmt, sodass nach dem Aufpressen und bei betriebsbedingter Erwärmung zwischen -20 und +120 Grad ein klemmschadenfreier Rundlauf erhalten bleibt.
Der Stahlblechkäfig hält die rollenden Kugeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert deren Berührung im Betrieb. Durch das geringe Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Formstabilität eignet sich der Käfig für wechselnde Drehzahlen und erweist sich als unempfindlich gegenüber den gängigen Schmierölen und Schmierfetten.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0, was der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Einstufung legt die zulässigen Maßabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser sowie Planlauf fest und erfüllt die regulären Vorgaben im industriellen Maschinenbau.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieses Material zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Formstabilität unter radialer Beanspruchung aus und dient im industriellen Bereich als etablierter Standardwerkstoff für langlebige Wälzlagerungen.
The Timken Company
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