NKE
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| 35 | 3,56 € | 32,00 € |
Das Rillenkugellager 6215 von NKE Steyr ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit 75 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite.
Das Rillenkugellager 6215 nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6, verfügt die Konstruktion über einen formstabilen Stahlblechkäfig. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich dieses Kugellager besonders für Bauräume mit externem Schmiersystem. Anwender nutzen diese genormte Ausführung für die reibungsarme Lagerung rotierender Bauteile in geschützten Maschinengehäusen.
Das einreihige Rillenkugellager 6215 kommt vor allem bei Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungen zum Einsatz. Da es Radialkräfte und axiale Führungskräfte aufnimmt, eignet es sich für rotierende Antriebswellen in geschlossenen Baugruppen. Die offene Bauform erlaubt den Betrieb im Ölbad oder in fettgeschmierten Gehäusen bei Temperaturen von -20 bis +150 Grad.
Die Konstruktion führt rotierende Wellen und ist für Systeme mit kontinuierlicher Schmierstoffversorgung ausgelegt. Die genormten Hauptabmessungen erleichtern den Komponententausch im Wartungsfall.
Die offene Bauweise ermöglicht den ungehinderten Durchtritt von Schmieröl oder Schmierfett direkt an die Laufbahnen und verringert den Reibungswiderstand gegenüber berührenden Dichtungen. Dies begünstigt Anwendungen mit höheren Drehzahlen im Gehäuseinneren. Die normale Radiallagerluft stellt unter Standard-Betriebsbedingungen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Laufruhe und radialem Spiel dar.
Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass das umgebende Gehäuse die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernehmen muss, um die Wälzkörper vor vorzeitigem Verschleiß zu schützen.
Das Rillenkugellager 6215 besitzt einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Breite von 25 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch bei Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten an bestehenden Wellen und Gehäusepassungen.
Als offenes Wälzlager verzichtet diese Bauart auf integrierte Dichtungen oder Deckscheiben. Diese Konstruktion verringert den Reibungswiderstand und erlaubt es externen Schmierstoffen, die Wälzkörper ungehindert zu umspülen. Voraussetzung für den Einsatz ist ein geschlossenes Maschinengehäuse, das die Lagerstelle vor Schmutz und Partikeln schützt.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige innere Spiel zwischen Außenring, Kugeln und Innenring im unverbauten Zustand. Sie gleicht die betriebsbedingte Erwärmung sowie die radiale Verengung beim Aufpressen auf die Welle aus, sodass das Lager ohne schädliche Verspannungen rund läuft.
Zulässig ist ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Sowohl die Bauteile aus Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem Fenster ihre Formstabilität. Für den tatsächlichen Einsatzbereich ist zusätzlich die thermische Eignung des extern eingebrachten Schmierstoffs zu beachten.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der Käfig aus Stahlblech. Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 gefertigt. Diese Klasse erfüllt die typischen Anforderungen an Rundlauf und Maßgenauigkeit im industriellen Standard-Maschinenbau.
Sauberkeit am Montageplatz ist entscheidend, da Schmutzpartikel direkt in die ungedichteten Laufbahnen gelangen können. Einpresskräfte dürfen niemals über die Wälzkörper übertragen werden, sondern ausschließlich auf den jeweils gepressten Ring. Vor Inbetriebnahme ist auf eine ausreichende Grundschmierung mit geeignetem Öl oder Lagerfett zu achten.
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