16018 -MA-C3 Rillenkugellager von FAG
16018 -MA-C3 Rillenkugellager von FAG

FAG

Rillenkugellager FAG 16018 -MA-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
90 mm
Außendurchmesser
140 mm
Breite
16 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messing-Massivkäfig, außenbordgeführt
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
0,96 kg
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Rillenkugellager FAG 16018 -MA-C3
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Rillenkugellager FAG 16018 -MA-C3

Das Rillenkugellager 16018 -MA-C3 von FAG bietet mit 90x140x16 mm eine schmale Bauform, C3-Lagerluft und einen außenbordgeführten Messing-Massivkäfig.

Das Rillenkugellager 16018 -MA-C3 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager für vorwiegend radiale Belastungen bei begrenztem axialem Bauraum. Gefertigt aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Bauteil durch seinen schmalen Querschnitt aus. Mit einer 90 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite fügt es sich in kompakte Maschinenkonstruktionen ein. Das offene Wälzlager eignet sich für öl- oder fettgeschmierte Umlaufsysteme in industriellen Anlagen und Getrieben.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 16018 -MA-C3 im Betrieb?

Dieses offene Lager kommt bevorzugt in geschlossenen Baugruppen zum Einsatz, bei denen das Schmiermittel von außen zugeführt wird. Durch die schmale Bauform spart die Konstruktion Bauraum ein, ohne auf den Querschnitt eines 90-mm-Wellenlagers zu verzichten. Die offene Bauart ermöglicht den direkten Schmierstoffaustausch, was bei höheren Drehzahlen die Wärmeabfuhr begünstigt. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industriegetrieben, kompakten Gehäusekonstruktionen sowie allgemeinen Antriebseinheiten des Maschinenbaus, in denen Gehäusedichtungen das Gesamtsystem gegen Schmutz abdichten.

Welche Vorteile bieten der Messing-Massivkäfig und die C3-Lagerluft?

Die Kennzeichnung MA steht für einen außenbordgeführten Messing-Massivkäfig, der Führung am Außenring erfährt und Vibrationen aufnimmt. Messing weist gute Notlaufeigenschaften auf und widersteht mechanischen Beanspruchungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht Wärmedehnungen bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring aus. Dadurch verringert sich das Risiko von Lagerverspannungen bei Erwärmung im Dauerbetrieb. Bei der Konstruktion sind passende Gehäusedichtungen vorzusehen, da dieses Modell ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist.

Welchen Zweck hat die C3-Lagerluft beim Rillenkugellager 16018 -MA-C3?

Die C3-Klassifizierung kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Abstand zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen reduziert das Risiko, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung oder festen Passungen verspannt. Besonders wenn die Welle wärmer als das Gehäuse wird, gleicht C3 die thermische Ausdehnung aus.

Welche Abmessungen besitzt das Rillenkugellager 16018 -MA-C3?

Das Lager weist eine Innenbohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 16 mm auf. Durch dieses schlanke Querschnittsverhältnis lässt sich das Wälzlager in radial kompakten Lagersitzen montieren, die eine Welle mit 90 mm Durchmesser aufnehmen.

Warum ist der Käfig mit dem Nachsetzzeichen MA versehen?

Das Kürzel MA beschreibt einen Massivkäfig aus Messing, der am Außenring geführt wird. Im Vergleich zu einfachen Blechkäfigen zeichnet sich die massive Messingausführung durch höhere Festigkeit und Beständigkeit gegen Schwingungen aus. Die Führung am Außenring stabilisiert die Wälzkörperführung bei schnellen Drehzahländerungen oder erhöhten Drehzahlen im Schmierfilm.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das offene Wälzlager betreiben?

Für dieses Modell aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6 und Messingkäfig ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad spezifiziert. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, wird die thermische Grenze im Betrieb maßgeblich durch den gewählten Schmierstoff sowie die äußeren Gehäuseabdichtungen bestimmt.

Wie wird die Schmierung beim offenen Rillenkugellager gelöst?

Da das Bauteil ab Werk ohne Dicht- oder Deckscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl extern über das umgebende Maschinengehäuse. Der freie Zugang zu den Wälzkörpern erleichtert die kontinuierliche Schmiermittelzirkulation und kann Abriebpartikel im Ölkreislauf aus dem Laufbahnbereich abführen.

Welcher Werkstoff kommt für Ringe und Wälzkörper zum Einsatz?

Sowohl die Lagerringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser durchgehärtete Chromstahl bietet die erforderliche Festigkeit gegen Materialermüdung und Druckbelastung im Kontakt zwischen Kugeln und Laufbahn. In Kombination mit dem Messingkäfig ergibt sich ein robuster Aufbau für industrielle Dauerlasten.

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