NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,18 € | 117,28 € |
| 20 | 12,35 € | 111,11 € |
Das Rillenkugellager 6218 NR von NSK bietet mit 90x160x30 mm und integriertem Sprengring eine formschlüssige axiale Fixierung im Gehäuse.
Das einreihige Rillenkugellager 6218 NR von NSK ist als offenes Wälzlager für Lagerungsanordnungen mit externer Schmierstoffversorgung ausgelegt. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und die Ausstattung mit einem Stahlblechkäfig nimmt das Lager radiale Belastungen sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung zeichnet sich durch eine normale Radiallagerluft und die genormte Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) aus.
Dieses Radialkugellager kommt vor allem in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen eine platzsparende Bauweise gefordert ist. Da das Lager offen ausgeführt ist, gelangt das bauseitige Schmieröl oder Schmierfett ungehindert an die Laufbahnen und Wälzkörper. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius, wodurch sich das Modell für thermisch normal bis mäßig beanspruchte Industrieanwendungen anbietet.
Das Nachsetzzeichen NR kennzeichnet eine umlaufende Ringnut im Außenring samt passendem Sprengring. Dieser Ring dient der axialen Lagesicherung direkt in der Gehäusebohrung, sodass aufwendige Gehäuseschultern oder separate Halteflansche entfallen können. Bei der Konstruktion und Montage ist darauf zu achten, dass die Gehäusebohrung die entsprechende Freisparung für den Sprengring aufweist. Die normale Lagerluft eignet sich für gängige Passungsverhältnisse ohne außergewöhnliche Temperaturunterschiede zwischen den Ringen.
Das Nachsetzzeichen NR kennzeichnet eine eingestochene Ringnut im Außenring inklusive des passenden Sprengrings. Dieses Konstruktionsmerkmal vereinfacht die axiale Fixierung im Gehäuse, da der Sprengring das Lager gegen axiales Wandern sichert. Konstruktionen sparen dadurch oft Bauraum sowie zusätzliche Gehäusedeckel oder Sicherungsringe ein.
Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 30 mm entspricht das Lager der Standardreihe. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Wellensitz sowie die Gehäusebohrung. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Passflächen an Welle und Gehäuse auf Übereinstimmung mit diesen Maßen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Diese Spanne resultiert aus der thermischen Stabilität des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs. Bei der Inbetriebnahme ist ein Schmiermittel zu wählen, dessen eigener Temperatureinsatzbereich zu diesen Betriebsgrenzen und den Umgebungsbedingungen passt.
Offene Lager besitzen keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben, was eine direkte Zirkulation von Gehäuseöl oder extern zugeführtem Schmierfett ermöglicht. Zudem minimiert die offene Bauform die Reibung, da keine Dichtlippen am Innenring anliegen. Die Umgebungskonstruktion muss hierbei den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit übernehmen.
Die Fertigung erfolgt nach der Toleranzklasse P0/PN, was im US-amerikanischen System der Klasse ABEC 1 entspricht. Dies kennzeichnet die normale Standardpräzision für industrielle Radialkugellager bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Für die meisten Industrieanwendungen bietet diese Klasse eine solide Grundlage für gleichmäßigen Lauf.
Normale Radiallagerluft bedeutet, dass das Lager das standardmäßige radiale Betriebsspiel zwischen Innenring, Kugeln und Außenring aufweist. Dieses Spiel kompensiert die übliche Verengung beim Aufpressen des Innenrings auf die Welle. Es empfiehlt sich für Standardbetriebsbedingungen ohne extreme Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring.
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