FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 33,58 € | 638,07 € |
| 3 | 67,16 € | 604,49 € |
Das Rillenkugellager 61856 von FAG bietet eine schmale Bauform mit 280 mm Bohrung und 350 mm Außendurchmesser für platzsparende Wellenlagerungen.
Das Rillenkugellager 61856 ist ein einreihiges Wälzlager der schmalen Baureihe 618, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Mit einem Innendurchmesser von 280 mm, einem Außendurchmesser von 350 mm und einer Breite von 33 mm ermöglicht dieses Lager kompakte Konstruktionen auf großen Wellen. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtung lässt sich das Lager direkt in ein externes Schmiersystem einbinden. Es nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf.
Konstrukteure und Instandhalter wählen das Rillenkugellager 61856 vor allem dann, wenn der Einbauraum in radialer Richtung begrenzt ist, aber eine Welle mit großem Durchmesser gelagert werden soll. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Hohlwellenkonstruktionen und Baugruppen mit geringem radialem Querschnitt. Das Lager stützt radiale Lasten ab und führt Wellen rotationssicher. Dank des leichten Stahlblechkäfigs bleibt der Rollwiderstand gering, was kontinuierlichen Rotationsbewegungen zugutekommt.
Dieses Modell besitzt die normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Ringnut ausgeführt. Da es sich um ein offenes Lager handelt, müssen Sie das Lagergehäuse durch externe Dichtungen vor Schmutz und Feuchtigkeit schützen. Diese Ausführung erlaubt Ihnen die freie Wahl des Schmierstoffs passend zum zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 280 mm, einen Außendurchmesser von 350 mm sowie eine Breite von 33 mm auf. Als einreihiges Rillenkugellager zeichnet es sich durch einen sehr geringen radialen Querschnitt bezogen auf den großen Bohrungsdurchmesser aus. Dies ermöglicht platzsparende Lagerungen auf Hohlwellen oder großen Achsen.
Die offene Ausführung ohne schleifende Dichtscheiben reduziert das Reibmoment und erleichtert den Schmierstoffdurchfluss über das umgebende Gehäuse. Dadurch lässt sich das Schmiermittel exakt auf die jeweiligen Betriebsbedingungen abstimmen und bei Bedarf nachschmieren. Für den Schutz vor Schmutzpartikeln ist eine externe Gehäusedichtung vorzusehen.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl gleichmäßig auf der Laufbahn und verhindert deren gegenseitige Berührung. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie eine hohe Unempfindlichkeit gegenüber gängigen Schmierstoffen aus. Zudem beansprucht er im Lagerinneren wenig Raum, sodass ausreichend Volumen für das Schmiermittel verbleibt.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl die Ringe und Wälzkörper aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig bleiben in diesem Bereich formstabil. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist das verwendete Schmiermittel auf die tatsächliche Betriebstemperatur der Konstruktion abzustimmen.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das herstellerseitig festgelegte Radialspiel im nicht montierten Zustand. Sie dient dazu, dass sich die Wälzkörper nach dem Aufpressen auf die Welle und unter betriebsbedingter Erwärmung frei bewegen können. Diese Einstufung entspricht dem Standard für gängige industrielle Einbaufälle.
Die Toleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet) definiert die marktübliche Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern. Sie legt standardisierte Anschlussmaße für Welle und Gehäuse fest. Für typische Industrieanwendungen ohne gesteigerte Präzisionsvorgaben bietet diese Klasse eine praxisgerechte Führungsgenauigkeit.
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