16020 Rillenkugellager von FAG
16020 Rillenkugellager von FAG

FAG

Rillenkugellager FAG 16020

Technische Daten
 
Innendurchmesser
100 mm
Außendurchmesser
150 mm
Breite
16 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
0,91 kg
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Rillenkugellager FAG 16020
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Rillenkugellager FAG 16020

Das Rillenkugellager 16020 von FAG bietet mit den Abmessungen 100x150x16 mm eine schmale Bauform für radiale Traglasten im industriellen Maschinenbau.

Mit dem Rillenkugellager 16020 von FAG Wälzlager erhalten Sie ein einreihiges Wälzlager für vielseitige Industrieanwendungen. Die Abmessungen betragen 100 mm Innendurchmesser, 150 mm Außendurchmesser und eine platzsparende Breite von 16 mm. Ringe und Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein geführter Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Das Lager ist in der Normaltoleranz P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt.

In welchen Konstruktionen kommt das Rillenkugellager 16020 zum Einsatz?

Dieses Wälzlager eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen bei einem großen Wellendurchmesser von 100 mm ein schmaler radialer Bauraum gefordert ist. Durch die schlanke Breite von 16 mm nimmt das Lager vorwiegend Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Konstrukteure nutzen die standardisierten Maße gezielt für Lagerungsstellen mit begrenztem axialem Einbauraum sowie für den direkten Austausch in zylindrischen Gehäusesitzen.

Welche Betriebsbedingungen erfordert das offene Rillenkugellager 16020?

Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtungen. Das setzt voraus, dass die Schmierstoffversorgung über die Gehäuseumgebung erfolgt, etwa über ein Ölbad oder eine externe Nachschmierung. Gleichzeitig sollten externe Dichtungen das Lager vor Schmutz und Feuchtigkeit schützen. Die normale Radiallagerluft unterstützt einen ruhigen Lauf bei herkömmlichen Passungsverhältnissen. Durch den zylindrischen Außenring ohne Flansch lässt sich das Bauteil direkt in zylindrische Gehäusebohrungen montieren.

Welche Abmessungen besitzt das Rillenkugellager 16020?

Mit 100 mm Bohrungsdurchmesser, 150 mm Außendurchmesser und 16 mm Baubreite weist das Lager ein besonders schmales Querschnittsverhältnis auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt, was das direkte Fügen in passgenaue Gehäusebohrungen ermöglicht.

Was zeichnet die offene Bauform dieses Lagers aus?

Offene Wälzlager besitzen weder Deckscheiben noch Dichtlippen an den Stirnseiten. Die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig liegen frei, sodass flüssige Schmierstoffe ungehindert zirkulieren. Für den Einsatz empfiehlt sich eine Gehäuseabdichtung gegen Verunreinigungen sowie eine regelmäßige Schmierstoffzufuhr.

Für welchen Temperaturbereich ist das Rillenkugellager 16020 ausgelegt?

Mit einer Spanne von -20 bis +150 Grad deckt das Lager typische thermische Bedingungen in industriellen Lagerstellen ab. Die Formstabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind auf diesen Bereich abgestimmt. Der verwendete Gehäuseschmierstoff muss ebenfalls für die herrschenden Betriebstemperaturen geeignet sein.

Welche Lagerluft liegt bei diesem Wälzlager vor?

Normale Radiallagerluft sorgt für ein definiertes Betriebsspiel bei Standardanwendungen ohne ungewöhnlich hohe thermische Differenzen zwischen Innen- und Außenring. Sie stellt sicher, dass das Lager nach dem Fügen auf Welle und Gehäuse frei und mit geringer Reibung abrollt.

Aus welchem Werkstoff bestehen Ringe und Käfig?

Sowohl die Außen- und Innenringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für eine hohe mechanische Belastbarkeit im Wälzkontakt. Der Käfig ist aus Stahlblech gefertigt, was für eine stabile Führung der Kugeln bei geringem Bauteilgewicht sorgt.

Welche Bedeutung hat die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1?

Mit der Toleranzklasse P0 (entspricht PN bzw. ABEC 1) werden Maß-, Form- und Rundlaufgenauigkeiten nach dem üblichen Industriestandard eingehalten. Diese Normaltoleranz genügt den gängigen Anforderungen des Maschinenbaus und erlaubt eine unkomplizierte Passungsauslegung für Wellen und Gehäuse.

Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
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